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Hafenrundfahrt

15 Okt

Eine mitgemacht habe ich bisher nur mit auswärtigen Besuchern.

Eine große Rundfahrt dauert ca. eine Stunde und man fährt auf dem Wasser in einer Barkasse an einigen Sehenswürdigkeiten der Speicherstadt und des Hafens entlang. Inbegriffen ist außerdem meist die ‚Durchfahrt‘ durch eine echte Schleuse und ununterbrochenes Gerede durch den Kapitän. Wenn er gut drauf ist, erzählt er gute Witze, wenn es eine weniger gute Fahrt ist, hört man nur unverständliches Geschnarre durch die Lautsprecher.

Mein Fazit dazu: Kann man machen, muß man aber nicht. Ist mit Auswärtigen ab und an ganz lustig! 😉

Wer sich das Gequatsche und die ca. 15 Euro sparen will, kann auch einfach mit den HVV-Fähren der Linie 62 von Sandhöft (U-Baumwall – Speicherstadt) bis ganz nach Finkenwerder fahren. Dauert mindestens genauso lange, kostet aber nix extra (wenn man z.B. eh eine Tages- oder Monatskarte hat).

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Franzbrötchen

14 Okt

Dieses typisch hamburgische Backwerk soll es angeblich tatsächlich nur in Hamburg geben – ein echter Verlust für Restdeutschland!

Leckeres Plundergebäck – wenn richtig gemacht dann: Oben kross, unten klebrig, innen saftig und zimtig!

Ganz Perverse bestreichen es noch zusätzlich mit Butter.  Viele Bäcker bieten auch Varianten mit Rosinen, Streuseln oder Schokolade an. Ich steh allerdings nur auf das Original!

Die besten Franzbrötchen die ich bisher in Hamburg finden konnte gibt es zum einen in der Konditorei Peukert in der Fruchtallee (Nähe U-Bahn Emilienstrasse) und bei „Die kleine Konditorei“ (Osterstraße / Ecke Methfesselstrasse und Luttherothstraße / Ecke Heußweg)

Da nich für!

4 Okt

So sagt der Hamburger: „Gerne geschehen“ oder „Bitte“ als Antwort auf ein Dankeschön.

Abwandlung auch: „Dafür nich!“

Lütt

4 Okt

Altes Hamburger Wort für „klein“ – wenn man also z.B. einen Hamburger fragen möchte, wie es denn seinen Kindern geht, dann sagt man: „Und, was machen die Lütten?“

Wenn man etwas als klein bezeichnet, dann sagt man „das’n bischen lütt“.

Vor einem Hauptwort kommt in aller Regel noch ein „n“ hintendran.

Anschaulich wird das Ganze zum Beispiel an der Ecke „Schulterblatt“ und „Max-Brauer-Allee“ – dort ist neben der Bar Rossi an der Ecke der „Lüttn Grill“… und der ist tatsächlich ziemlich klein. Macht aber nix: Dort gibt’s nämlich Hamburgs beste Brathähnchen und ’ne Menge Fotos prominenter Gäste.

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