Tag Archives: Einkaufen

Wein, Wasser & Gesang: Weinland Waterfront

2 Nov

Zum einen ein sehr gut ausgestatteter Weinhändler, der etwas von seinem Geschäft versteht:

Zwischen 3,50 und 350 Euro gibt es alles, was sich zu trinken lohnt. Die Beratung ist unaufdringlich, freundlich aber auch ehrlich und meist kauft man mehr, als man sich vorgenommen hatte – doch nie habe ich es bereut.

Zum anderen ist das Weinland ein ganz besonderer Veranstaltungsort, eine Weinbar, ein Bistro, eine offene Bühne, ein Treffpunkt…

Vor allem am Sonntagnachmittag, wo Besitzer Ralf Bochinski seine Musikerfreunde einlädt und auch selber mal in die Saiten greift. Dort kann man dann ganz überraschend Jamsessions beiwohnen in denen auch der ein oder andere Star plötzlich erscheint und zum Mikro oder zur Gitarre greift.

Wie könnte ein Wochenende besser ausklingen als mit Wein und Gesang?

Weinland Waterfront

Große Elbstrasse 146, 22767 Hamburg

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Einkaufszentren in Hamburg

2 Sep

Hamburg hat – wie jede andere Stadt – auch einige Einkaufszentren, in denen man bei schlechtem Wetter trocken bummeln kann oder eben viele Geschäfte unter einem Dach findet. Wir möchten hier die wichtigsten kurz vorstellen:

Im Südwesten liegt das ELBE EINKAUFSZENTRUM

Das sogenannte EEZ liegt an der Hauptstraße (B431) zwischen Groß Flottbek und Osdorf. Die Buslinien 1, 21, 22, 37, 39, 186 und 283 halten direkt am Haupteingang des Centers. Das Center ist für die mittelgut betuchten Westhamburger gedacht und hält eine bunte Mischung aus höherpreisigen und moderaten Geschäften parat. Wenn das Wetter besser wird, kann man sich ja im nahegelegenen Jenischpark erholen…

Im Nordosten liegt das ALSTERTAL EINKAUFSZENTRUM

Das AEZ ist sozusagen das Äquvivalent zum EEZ – auf der anderen Seite der Stadt (und wird von derselben Gesellschaft betrieben). Das Angebot ist ähnlich – jedoch noch etwas hochwertiger und hochpreisiger als im EEZ, sind die Nachbarn aus Poppenbüttel und Wellingsbüttel doch Luxus gewöhnt… Sie erreichen das AEZ mit den Buslinien 8 und 24 sowie mit der S1/S11.

In Altona lockt das MERCADO direkt am Altonaer Bahnhof.

Der Clou hier ist eine Art „Marktplatz“ als Zentrum, in dem es ein paar Spezialitätenstände aber vor allem Imbisse aller Art gibt. Man kann hier also auch recht günstig essen und dann shoppen. Das Angebot ist eher niedrigpreisig (H&M, C&A etc.) aber es warm, trocken und man kann ein bißchen rumbummeln.

Östlich der Alster liegt das Einkaufszentrum Hamburger Meile

Es ist ebenfalls gut erreichbar, denn die U-Bahn hält fast vor der Tür (U3 Mundsburg) und es ist das längste Shoppingcenter Europas und war lange ein Sorgenkind in Hamburg, da es nicht so gut besucht war, was zur Abwanderung vieler Shops führte, was dazu führte dass es nicht so gut besucht wurde… inzwischen wurde renoviert und umgebaut und man kann in über 150 Läden aller Art sein Geld loswerden oder einfach nur im Trockenen bummeln…

In Wandsbek wirbt das Quarree mit etwa 90 Läden und Cafés und regelmäßigen Veranstaltungen nicht nur um die Wandsbeker. Nett ist hier, dass man aus der U-Bahnstation Wandsbeker Markt (U1) direkt ins Einkaufszentrum schlendern kann. Außerdem gibt es einen kleinen Wochenmarkt mit regionalen Lebensmitteln.

Die Europa-Passage in der Innenstadt (zwischen Jungfernstieg und Mönckebergstraße) ist sicher das prestigeträchtigste, dafür aber auch das am meisten diskutierte. Es ist groß, laut, voll… aber wer’s mag…

Das Phönix-Center ist das Einkaufszentrum südlich der Elbe am Harburger Bahnhof und in Niendorf gibt es das Tibarg-Center. Beide sind recht nett – aber ein Fahrt extra dorthin lohnt sich unserer Meinung nach jetzt nicht unbedingt, wenn man nicht ohnehin in der Nähe wohnt. Es gibt in Hamburg insgesamt etwa 20 Einkaufszentren – aber viel schöner ist es, durch die Quartiere und Stadteile zu streifen… wir bieten hier ja auch noch eine Menge guter Tipps für schöneres Shopping an. Also: Happy Shopping in Hamburg!

 

Eppendorf

8 Feb

Zwischen den Stadtteilen Eimsbüttel im Süden und Winterhude im Norden/Nordosten liegt der Stadtteil Eppendorf. Kaum ein Hamburger Quartier wird so kontrovers diskutiert wie dieses – geliebt und gehasst gleichzeitig: Von jeher war dieser Stadtteil eine „bessere Gegend“ und glücklicherweise wurden viele der wunderschönen Jugendstilhäuser im 2. Weltkrieg nicht oder zumindest nicht gar zu schlimm zerstört und so hat dieser Stadtteil den bezaubernden Charme, der Hamburg auch ein leicht britisches Flair verleiht.

Hier gibt es sie tatsächlich: Die 250 qm Wohnungen mit Echtholz-Parket und 5 Meter hohen Decken – doch was nützt es? Sie sind unbezahlbar und ohnehin nicht zu bekommen. Meist sind sie ohnehin bereits im Privatbesitz eines Arztes oder Anwalts… und genau hier kommen wir zu dem Punkt, an dem Eppendorf seinen ambivalenten Ruf bekommt: Zahlreiche Sprüche und sogar Lieder beschreiben die Gegend als „Heimat der Spießer“, ihre Bewohner als „overdressed and underfucked“ und auch der Hamburger Barde Bernd Begemann hat mit dem Song „Die Slums von Eppendorf“ seinem Gefühl zum Stadtteil Ausdruck verliehen.

Dabei hätte alles so anders werden können:
An der Ecke Lehmweg und Eppendorfer Weg befand sich einst eine Hamburger Institution von internationaler Bekanntheit: Das berühmte „Onkel Pö“, in dem nicht nur deutsche Größen wie Udo Lindenberg und Otto Waalkes ihre ersten Auftritte hatten sondern auch internationale Jazz- und Bluesmusiker wie Al Jarreau und Chat Baker. Leider wurde das Pö 1985 endgültig geschlossen – die Anwohner konnten dem Lärm, der durch die steigende Popularität immer stärker wurde nichts mehr abgewinnen und der hohe Preis des Dollars machte es immer schwieriger die guten Musiker aus den USA zu importieren. Heute befindet sich eine Filiale der Hamburger Schnitzelkette „Schweinske“ dort.

Nichtsdestotrotz ist Eppendorf immer noch eine meiner Lieblingsgegenden in Hamburg: Wunderschöne Hausfassaden, Alsterkanäle, reichlich grüne Inseln und schicke Geschäfte und dazu einer der schönsten Wochenmärkte Deutschlands – der Isemarkt (Dienstag- und Freitagvormittag unter der U-Bahntrasse zwischen Hoheluft und Eppendorfer Baum) – laden zum Schlendern ein. Doch Vorsicht: Eppendorf zieht einem das Geld aus der Tasche – luxuriöse Verführungen wohin man schaut!

Straßen in denen es sich vortrefflich shoppen lässt:

Eppendorfer Weg – hier besonders hervorzuheben der Abschnitt zwischen Hoheluftchaussee und Eppendorfer Baum z.B. die Kaffeeröster Burg – ein wundervoller Laden!

Lehmweg – mindestens 3 individuelle Brautmodenläden und Sweet Dreams – eine klasse Konditorei und noch viele andere nette Läden, fast ausschließlich inhabergeführt.

Eppendorfer Landstraße – hier finden sich zwischen den Filialen der Handelsketten auch noch viele Schäzte wie das „Home & Body“ ein netter Laden mit Körperpflege und Wohnaccessoirs in einem oder „La Cigale“ ein sehr individueller Laden mit Wohnaccessoirs kurz vor dem Eppendorfer Marktplatz. Sehr erwähnenswert: Das „Practical Magic“ ein sehr interessanter, moderner Laden in der Goernestraße, in dem man „Ritualsets“ und andere spannende Sachen für die Magie Zuhause erstehen kann.

Hegestraße – hier finden sich auch einige interessante Second-Hand-Läden

Eppendorfer Baum – ein großartiger Weinladen, einige Boutiquen, ein toller Fischladen, eine Filiale von Butter Lindner bieten alles an, was man als gut situierter Eppendorfer braucht. Gute Chancen dort zum Beispiel in die Arme von Ulrich Wickert zu laufen…

Und auch kulinarisch hat Eppendorf die ein oder andere Perle zu bieten:

  • Die TV-bekannte, sympathische Köchin Cornelia Poletto residiert in der Eppendorfer Landstr. 80
  • Das Tassajara in der Eppendorfer Landstr. 4 ist seit vielen Jahren eine vegetarische Institution
  • Im Lehmweg finden sich mit dem „Jus“ und dem „Piment“ gleich zwei Gourmetrestaurants in direkter Nachbarschaft
  • Steffen Henssler ist mit dem „Mongos“ und dem „ONO“ gleich zwei mal in der Ecke vertreten
  • Der „Goldfisch“ direkt am Isekai verleiht im Sommer sogar Kanus auf Wunsch mit Picknickkorb
  • Im „Casa de Aragorn“ (Eppendorfer Weg 240) gibts feinste Tapas
  • Das „An Khang Quan“ in der Hoheluftchausee serviert frischeste vietnamesische Küche

…und das ist nur ein Ausschnitt.

Wer also die teuergekleideten, frustrierten Menschen mit zu viel Geld und zu wenig Lebensfreude locker übersehen kann und bereit ist, ein bißchen mehr auszugeben, der wird in Eppendorf eine wirklich gute Zeit haben! 😉

Samstagmittag in der Innenstadt

4 Nov

Was mann/ frau auf keinen Fall tun sollte: Sich zwischen 12 und 19 Uhr am Samstagmittag in die Innenstadt wagen. Vor allem  in der Mönckebergstraße und Spitalerstraße ist es dann besonders voll.

Gerade vor Weihnachten kriegt man da eher Angst als leuchtende Augen, auch wenn die Werbung etwas anderes behauptet…

Winterhude

15 Okt

Dieser Stadtteil wird von knappen 50.000 Hamburgern bewohnt und beinhaltet – meiner Meinung nach – für Auswärtige Deutschlands größte Verwirrung einer Straße doch dazu später mehr.

Architektonisch gesehen zeichnet sich der Stadtteil durch eine bunte Vielfalt aus. Die ältesten Häuser befinden sich eher in Richtung der Alster rund um den Mühlenkamp und dem Winterhuder Marktplatz. In den 20er Jahren vom 20. Jahrhundert wurde dann die so genannte Jarrestadt hochgezogen. Charakteristisch für den Baustil sind die roten Backsteine und die weißen Fenster, die sich als Häuserfassade durch das ganze Viertel durchschlängeln.

Direkt in Nachbarschaft zur Jarrestadt befindet sich das Kulturzentrum ‚Kampnagel‚, das berühmt für die modernen Kulturveranstaltungen unterschiedlichster Natur ist. Das Foyer wird an Freitagen für die ‚Tanznagel‘-Party zweckentfremdet. Weiterhin enthält das Gebäude noch ein sehr gutes Restaurant, in dem man mittags überdurchschnittlich gute kantinenmäßige Mahlzeiten zu sich nehmen kann. Nebenan befindet sich noch das Programm-Kino ‚Alabama‘ mit einer Vielfalt an qualitativ hochwertigen Filmen.

Ein absolutes Highlight stellt in Winterhude der Stadtpark dar: Dieser Freizeitpark enthält einen riesigen Kinderspielplatz fern jeglichen Verkehrs, eine Open-Air-Bühne, jede Menge Parkbänke und natürlich verschlungene Wege zum Spazieren, Flanieren oder Joggen. Mein Geheimtip ist der Biergarten Schumachers (Ja, da kommt kein s-Apostroph! ;-)), wo das Bier noch bezahlbar ist, wo es Gegrilltes zum Essen gibt und wo sich der schönste Sonnenuntergang Hamburgs beobachten läßt. Dort geht die Sonne nämlich genau an dem Planetarium unter. Genau gegenüber vom Schumachers trifft man sich etwas cooler, etwas lässiger im Café Sommer-Terassen. Dann doch lieber das kleine, aber feine Café am Stadtpark mit Selbstabholung. Oder einmal der Kaffeekette Balzac etwas entgegen setzen und Annika und Thomas, den beiden sympathischen Betreiber vom Elbgold am Mühlenkamp 6a einen Besuch abstatten – leckerster Kaffee!

Weitere gastromische Highlights seien hier nur kurz erwähnt und sind rein subjektiv! 😉 Frühstück im Köbes, kleine Portion Kartoffeln im Goldbeker, Brasserie Schoepplenberg und Döner bei Dubara in der Jarrestraße.

Ach ja, die Verwirrung! Die Sierichstraße führt in Nord-Süd-Richtung quer durch Winterhude: Sie ist die einzige Strasse in Europa, die tageszeitabhängig ihre Richtung wechselt. Von 4 bis 12 Uhr kann man stadteinwärts fahren, von 12 bis 4 Uhr stadtauswärts. Meist geht es gut, doch dort als Geisterfahrer zu landen, fällt wahrlich nicht schwer.

Winterhude ist umgeben von einigen sehr schönen Gewässern wie am Goldbekkanal. Daher kann man sich an mehreren Stellen wie etwa am Kaemmererufer Paddel- und weitere Boote ausleihen. Sehr bekannt dafür ist der Bootsverleih Dornheim, der auch schon als Kulisse für eine Folge vom Großstadtrevier diente.

Eine willkommene Abwechslung zum Einkauf bei IKEA stellt der Besuch in der Wäscherei dar. Es ist ein ganz anderes Möbelhaus, das sich in den Räumen einer ehemaligen Großwäscherei befindet. Einige Tische mit Accessoires im Erdgeschoß sind farblich fein sortiert. Zu finden sind aber schöne Stücke für alle Wohn- und Essbereiche. An Samstagen sind die Verkäuferinnen und Verkäufer schon mal gerne auffällig gekleidet und ein DJ sorgt für gute Unterhaltung beim Einkauf.

Ottensen

5 Okt

Hamburg hat 104 Stadtteile. Einer der Beliebteste davon heißt Ottensen. Er liegt im Hamburger Westen, genau neun S-Bahn-Minuten von der City entfernt. Ottensen ist keinesfalls Hamburgs größter Stadtteil. Es ist nicht sein bekanntester.  Auch nicht sein elegantester. Aber viele sind einer Meinung: Ottensen ist Hamburgs lebendigster Stadtteil. Einige sagen: sein tolerantester. Andere fluchen: sein verwinkeltester. Manche sprechen von einer Kleinstadt im Westentaschenformat. Doch Eines ist sicher, Ottensen gehört mit zu den Kreativsten.

Früher war Ottensen das Handwerker- und Bauerndorf. Bis 1960 War Ottensen noch mit Fabriken beseet. Eine, die davon ist heute noch übrig geblieben ist, ist ein toller Veranstaltungsort, dort finden viele Konzerte, Veranstaltungen aber auch Flohmärkte statt.

Die vielen kleinen Hinterhöfe, die meist toll bepflanzt sind machen Ottensen zu einem Stadtteil voller interessanter Ecken.

Für die Marktjunkies unter uns. Am Freitagnachmittag und Samstagvormittag findet auf dem Spritzenplatz ein toller Wochenmarkt statt, auf dem man neben frischen Pasta auch leckeres Biobrot und viel Obst und Gemüse findet.

Neben vielen Einkaufsmöglichkeiten, wie z. B. dem Mercado und vielen kleinen Geschäften in der Ottensener Hauptstraße, gibt es eine Vielzahl von schönen kleinen Cafés, die man nach einem Spaziergang an den Altonaer Terrassen besuchen kann.

Rathaus Altona

Rathaus Altona

Im Sommer findet im Innenhof des Altonaer Rathauses ein Freilichtkino statt. Und auch neben Kinoveranstaltungen lohnt es sich mal einen Blick in das historische Gebäude zu werfen.

Und für Diejenigen unter uns die sich „Trauen“- lassen wollen, schaut Euch die Trauzimmer an und macht Euch selbst ein Bild. Allerdings muss man Bürger von Altona sein, um es „nutzen“ zu dürfen 😉

Rundstück

4 Okt

Das „Hamburger Rundstück“ ist so etwas wie die historische Vorlage für den heutigen „Hamburger“:

Ein warmes Stück Fleisch im Brötchen.

Lustigerweise gibt es inzwischen auch viele Bäcker, die ein rundes Brötchen als Rundstück verkaufen – aber in das „echte Rundstück“ gehört ein Stück Fleisch. Früher war das meist ein Stück Braten mit Soße. Und heute ist es oft ein Stück Hackbraten… und keine braune Soße sondern Ketchup oder so – und dann lässt man das „Rundstück“ einfach weg und bestellt einen Hamburger, oder? 😉

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