Tag Archives: Eimsbüttel

Fleisch in Bio-Qualität: Schlachterei Wagner

2 Nov

„Bio seit immer“ lautet der markige Slogan der Familienschlachterei in Eimsbüttel. An der Ecke Osterstraße und Methfesselstraße (U2 Lutterothstraße) findet man hier einen von außen zunächst etwas altbackenen Laden, dessen Besuch sich aber für jeden, der gerne Fleisch ohne Massentierhaltungsmist genießen möchte lohnt.

Absolut bestes Fleisch aus überwiegend eigener Zucht in Bioqulität zu vernünftigen Preisen. Ich steh ja ohnehin mehr auf Huhn – aber auch das gibt’s hier besser als irgendwo sonst: Die Hähnchen von Wagner hatten „Ausgang“ auf dem Hof und das kann man sehen und schmecken.

Dazu bodenständig, herzhafte Auswahl an Wurst und Schinken und immer ein freundliches Lächeln.

Der Weg lohnt sich: Einer der besten Schlachter überhaupt!

Schlachterei Wagner

http://www.schlachterei-wagner.de

Methfesselstr. 51, 20257 Hamburg

Geöffnet Dienstag bis Freitag von 7:30 Uhr bis 18 Uhr (Freitag bis 18:30) und Samstag bis 13 Uhr

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Fußball & Burger: Old MacDonald

2 Okt

Wenn es bei uns heisst, gehen wir zu “McDonald” dann meinen wir nicht eine klebrige, hellerleuchtete Filiale einer überteuerten, amerikanischen Burgerbraterei.

Nein, bei uns heisst das:

Vielleicht gehen wir Fussballgucken (auf Großbild!), auf jeden Fall Bier trinken (2 Sorten Pils, Guiness und diverses andere vom Fass) und vor allem aber – ja dann doch – Burger essen!

Das Old MacDonald liegt an einer Ecke im Eimsbüttler Wohngebiet nur ein paar Schritte von der oberen Osterstraße entfernt. Man kommt daher vermutlich nicht zufällig daran vorbei (es sei denn, man wohnt da) – aber es lohnt sich, da mal hinzugehen:

Die Burger des OLD Mac Donald sind mit denen des Beinah-Namensvetters nicht ansatzweise ähnlich… da reden wir noch nicht mal vom selben…  Beim OMD gibt es noch richtige Burger: Man wähle in 2 Gewichtsklassen ob mit oder ohne Käse und/oder Speck mit knusprigen Kartoffelecken, lecker lecker und in jedem Fall so reichlich, dass der Burgerhunger für lange Zeit gestillt bleibt und das zu Preisen, die mehr als fair sind (ab 5,90 wenn ich das recht erinnere). Ausserdem gibt’s wöchentliche “Sonderburger” – die bisher immer super lecker und freundschaftlich günstig waren… Sehr lecker übrigens auch die Steaks.

Wer nicht auf Fussball steht, sollte auf keinen Fall an Spieltagen zum OMD kommen – denn da ist dann auch wirklich Fussball angesagt – ansonsten lohnt der Laden einen Besuch, wenn ihr auf dicke, kross gebratene Buletten aus gutem Rindfleisch in ordentlichen Protionen steht!

Old MacDonald – Eimsbüttel

Stellinger Weg 33, 20255 Hamburg

Eimsbüttel

1 Okt

Eimbüttel ist wohl einer der beliebtesten Stadtteile Hamburgs. Man unterscheidet allerdings zwischen dem Bezirk Eimsbüttel und dem Stadtteil Eimsbüttel:

Der Bezirk Eimsbüttel ist so eine Art „Verwaltungseinheit“ und umfasst neben dem Stadtteil Eimsbüttel ausserdem im Kerngebiet die Stadtteile Rotherbaum, Harvestehude und Hoheluft-West sowie im weiteren Lokstedt, Niendorf, Schnelsen, Eidelstedt und Stellingen.

Der Stadtteil Eimsbüttel wiederum hat auch sehr unterschiedliche Viertel:

Sehr bekannt ist das sogenannte Schanzenviertel – das im Südosten Eimsbüttels an Altona bzw. St. Pauli angrenzt. Direkt daneben quasi auf der Grenze zur Innenstadt liegt das Karoviertel – die Grenze zwischen dem Schanzen- und dem Karoviertel ist sehr einfach zu finden: Der alte Schlachthof, der heute den Musikklub „KNUST“ beherbergt und das angrenzende Gewerbegebäude „KAROSTAR“ – eine Art Gewerbezentrum für Musikschaffende und Firmen aus dem Bereich Musik.

Wer sich für Musik aus Hamburg interessiert, dem sei der dort ansässige Plattenladen „Hanseplatte“ empfohlen: Der Name ist Programm.

Beide Viertel geben sich betont „lässig“ und szenig – leider jedoch ist es mit dieser Lässigkeit inzwischen nicht mehr weit her (Zitat aus Wikipedia Artikel – weil so gut):

Einst ein verarmtes, heruntergekommenes Altbauviertel, das der autonomen antibürgerlichen Protestbewegung eine Basis bot und dessen Abriss teilweise geplant war, gilt es heute als Szeneviertel in Hamburg und ist bei jungen Erwachsenen ein beliebtes Wohngebiet wegen seiner alternativen Kultur, gestaltet auch durch Immigration. Viele Bars, Restaurants, ausländische Kleinunternehmer, Modeboutiquen und die dazugehörige Kundschaft prägen im Zentrum das Straßenbild.  Mittlerweile ist das Schanzenviertel unter Studenten und jungen Künstlern jedoch als überteuertes Yuppie-Sammelbecken in Verruf geraten. Während des Internet-Booms von 1998 bis 2001 war das Schanzenviertel ein Zentrum der Entwicklung der New Economy in Hamburg (Ende Wiki) – und zog damit natürlich auch entsprechendes Klientel an 😉

Schulterblatt - Galao-Strich

Schulterblatt - Galao-Strich

„Die Schanze“ ist inzwischen so etwas wie ein Tagesausflugsziel von jungen Leuten aus dem Hamburger Umland, das Schulterblatt (sozusagen die Hauptstrasse des Schanzenviertels) wird von einigen inzwischen spöttisch „Galao-Strich“ genannt – weil es in jedem zweiten Haus den portugiesischen Milchkaffee auf die Hand gibt, mit dem man sich dann auf der Piazza sehen lässt…

Etwas beschaulicher geht es zu in der Gegend um den Eppendorfer Weg, Weidenallee, Bellalliancestraße und Weidenstieg: Auch hier locken zahlreiche Cafés, kleine Läden und Boutiquen – doch hier sieht man fast ausschließlich Hamburger. Alles ist etwas ruhiger, unaufgeregter – weniger hip aber nicht weniger nett. Die Gegend hier war schon immer etwas bürgerlicher wird aber in den letzten Jahren mehr und mehr von Kunstschaffenden und Junggastronomen entdeckt und beherbergt viele Einrichtungen, die man als Eimsbüttler nicht missen möchte (siehe demnächst unter Shopping, Ausgehen usw.).

Daran anschließend folgt das Quartier rund um die Osterstrasse: Sie ist eigentlich das Geschäftszentrum Eimsbüttels: Hier findet man alles was man für den täglichen Bedarf braucht. Es gibt einen Karstadt, diverse Discounter, Drogerien, gutsortierte Supermärkte (auch einen Basic Biosupermarkt) und vieles mehr. Das ist zwar nichts besonderes, aber es ist durchaus komfortabel, da man sich weite Wege oder den samstäglichen Ausflug in die Innenstadt für ein neues Paar Socken sparen kann.

Mittwoch und Samstag gibt es einen passablen Wochenmarkt zwischen den Seitenstraßen Grundstraße und Methfesselstraße. Dieser Teil Eimsbüttels wirkt ein wenig wie eine Kleinstadt in der Großstadt – alles ist irgendwie etwas langsamer, etwas provinzieller – man kennt sich, trifft sich und geht auch mal in die „ortsansässigen Kneipen“. Die allerdings z.T. tatsächlich sehr empfehlenswert sind.

Abaton Kino und Bistro

Abaton Kino und Bistro

Ebenfalls (gerade) noch Eimsbüttel ist das Univiertel – auch Grindel genannt, weil es sich rund um die Grindelallee ausbreitet: Grindelallee, Grindelhof und die Anfänge der jeweiligen Seitenstraßen sind größtenteils von Geschäften bevölkert, die die Studenten der Uni adressieren: Hier findet man Hamburgs höchste Dichte an Copyshops (mit den günstigsten Preisen), Buchläden, Gebrauchtfahrradläden und Imbissen. Doch auch hier gibt es immer wieder neues und interessantes zu entdecken – z.B. das Programm des Abaton Kinos oder der benachbarten Ponybar, die als Überraschung einen Konzertraum im Hinterzimmer hat.

All das liegt recht nah beisammen, immer wieder unterbrochen von kleinen Grünanlagen und Parks, durchsäumt von Jugendstilhäusern – manchmal hip bis zum Umfallen dann wieder gemütlich und freundlich. Kein Wunder, dass Eimsbüttel so beliebt ist…

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