Tag Archives: bummeln

Samstagmittag in der Innenstadt

4 Nov

Was mann/ frau auf keinen Fall tun sollte: Sich zwischen 12 und 19 Uhr am Samstagmittag in die Innenstadt wagen. Vor allem  in der Mönckebergstraße und Spitalerstraße ist es dann besonders voll.

Gerade vor Weihnachten kriegt man da eher Angst als leuchtende Augen, auch wenn die Werbung etwas anderes behauptet…

Werbeanzeigen

Das „Deichstraßen Picknick“

23 Okt

Die Straße liegt jenseits von Cremon und Grimm im Stadtteil Altstadt direkt am Nikolaifleet. Sie verläuft von der Willy-Brandt-Straße zur Straße Kajen und stellt somit eine Verbindung zwischen dem Viertel rund um das Rathaus und der Speicherstadt beziehungsweise Hafencity dar. Die Straße ist größtenteils Fußgängerzone.

Die Bürgerhäuser in der Deichstraße stehe, wie der Name schon sagt auf einem Deich. Diese Häuser gehören zu den Ältesten der Stadt.

Nach einem Bummel durch die Deichstraße kann man sich sich im Sommer gut auf einen der allein gelassenen Bootsanleger am Nikolaifleet legen und die Abendsonne bei einem romantischen Picknick genießen.

Mein Gastrotipp für die Deichstraße ist einmal der „Kartoffelkeller„, in dem man in guter Hamburger Atmosphäre, das eine oder andere Kartoffelgericht genießen und anschließen mit dem traditionellen Kartoffelschnaps begießen kann.

Mein zweiter Tipp ist das bretonische Restaurant. Dieses Restaurant wartet mit leckeren originalen Speisen aus der Bretagne. “ Ti Breizh“ heißt das Restaurant.

Bei beiden Restaurants sollte man jedoch reservieren.

Barmbek

14 Okt

Hamburg ist unverkennbar mit dem Wahrzeichen der Alster verbunden. Das Gewässer der Außenalster ist für Hamburg ebenso bedeutend wie die Elbe, trennt es doch den Westen vom Osten.

Seit ich in Hamburg wohne, bin ich meinem Ossi-Wohnsitz bislang treu geblieben. Typisch für diese Gegend wie bspw. Barmbek sind große Wohnanlagen – bevorzugt aus rotem Backstein mit immer mal wieder kleinen Gewerbeflächen im Vorderhaus. Barmbek unterteilt sich dann noch in Barmbek-Nord und Barmbek-Süd und reicht von der City-Nord bis nach Uhlenhorst in Nord-Süd-Richtung und von Winterhude bis nach Dulsberg in West-Ost-Richtung.

Ursprünglich errichtet wurde dieser Stadtteil als Arbeiterviertel, nachdem einige Bewohner der Speicherstadt ihre damalige Wohngegend verlassen mußten. Die Auslagerung der Wohnungen aus der Innenstadt war zugleich der Anlaß für den Bau der U-Bahn, die auf der Linie U2 von der Innenstadt ab der Station Uhlenhorst eher eine Hochbahn wird. Für langwierige U-Bahn-Tunnel war keine Zeit, denn die Arbeiter mußten ja irgendwie in die Stadt transportiert werden.

Die Kneipenszene ist in diesem Stadtteil größer als man denkt und beinhaltet ein paar Highlights wie das Oktober, das Tobac (bei mir um die Ecke!), das Zars, die T.R.U.D.E. (angelehnt an den gleichnamigen Bohrer für die vierte Elbtunnelröhre) und nicht zu vergessen das urgemütliche Schachcafé. In der Nähe der S-Bahn-Station Rübenkamp gelegen bietet das Schachcafé im Sommer den schönsten Biergarten in der Gegend.

Einkaufsmöglichkeiten gibt es in Barmbek ebenfalls sehr viele. Die meisten befinden sich an der Fuhlsbütteler Straße, kurz auch ‚Fuhle‘ genannt. Dort reihen sich gleich mehrere Ketten neben individuellen Einzelhandelsgeschäften einander. Und wer ein Fan von Individualreisen ist, kommt in Hamburg nicht ums Erlebniseinkaufen bei Globetrotter herum. Unabhängig vom Hamburger Schietwetter ist man dann natürlich in der Hamburger Straße, ein Einkaufszentrum, das seit dem Weggang von Karstadt wenig verloren hat und noch immer für einen trockenen Einkaufsbummel lohnt.

Ottensen

5 Okt

Hamburg hat 104 Stadtteile. Einer der Beliebteste davon heißt Ottensen. Er liegt im Hamburger Westen, genau neun S-Bahn-Minuten von der City entfernt. Ottensen ist keinesfalls Hamburgs größter Stadtteil. Es ist nicht sein bekanntester.  Auch nicht sein elegantester. Aber viele sind einer Meinung: Ottensen ist Hamburgs lebendigster Stadtteil. Einige sagen: sein tolerantester. Andere fluchen: sein verwinkeltester. Manche sprechen von einer Kleinstadt im Westentaschenformat. Doch Eines ist sicher, Ottensen gehört mit zu den Kreativsten.

Früher war Ottensen das Handwerker- und Bauerndorf. Bis 1960 War Ottensen noch mit Fabriken beseet. Eine, die davon ist heute noch übrig geblieben ist, ist ein toller Veranstaltungsort, dort finden viele Konzerte, Veranstaltungen aber auch Flohmärkte statt.

Die vielen kleinen Hinterhöfe, die meist toll bepflanzt sind machen Ottensen zu einem Stadtteil voller interessanter Ecken.

Für die Marktjunkies unter uns. Am Freitagnachmittag und Samstagvormittag findet auf dem Spritzenplatz ein toller Wochenmarkt statt, auf dem man neben frischen Pasta auch leckeres Biobrot und viel Obst und Gemüse findet.

Neben vielen Einkaufsmöglichkeiten, wie z. B. dem Mercado und vielen kleinen Geschäften in der Ottensener Hauptstraße, gibt es eine Vielzahl von schönen kleinen Cafés, die man nach einem Spaziergang an den Altonaer Terrassen besuchen kann.

Rathaus Altona

Rathaus Altona

Im Sommer findet im Innenhof des Altonaer Rathauses ein Freilichtkino statt. Und auch neben Kinoveranstaltungen lohnt es sich mal einen Blick in das historische Gebäude zu werfen.

Und für Diejenigen unter uns die sich „Trauen“- lassen wollen, schaut Euch die Trauzimmer an und macht Euch selbst ein Bild. Allerdings muss man Bürger von Altona sein, um es „nutzen“ zu dürfen 😉

%d Bloggern gefällt das: