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Currywurst!

6 Jul

Currywurst bringt man deutschlandweit meist eher mit dem Ruhrpott oder Berlin in Verbindung – doch nicht erst seit Uwe Timms Erfolgsroman „Die Entdeckung der Currywurst“ landesweit Einzug in den Deutschunterricht hält, ist Hamburg in den scharfen Snack verliebt und streitet sich auch bisweilen um Schärfe, Qualität und andere Kriterien.

Wo gibt es sie denn nun, die beste Currywurst der Stadt?

Eine rein subjektive Auswahl:

Fast schon grotesk zeigt sich der Wettstreit am „Grünen Jäger“ – genau zwischen Schanze und St. Pauli: Direkt nebeneinander konkurrieren zwei Imbisse um die Gunst der Kunden und auch darum, wer das Original ist. Ich habe bisher kein Vergleichsessen gemacht, weiss aber wohl: Jürgen Vogel und Olli Dittrich gehen immer zu „Beim Schorsch“ (Mo – Fr bis 1:30 Uhr, Sa bis 1 Uhr).

Ich persönlich gehe meist ca. 200 Meter weiter für eine Currywurst: Schmitt Foxy Food am Schulterblatt / Ecke Susannenstraße nennt das Ding Wuchtbrumme, macht die leckere Wurst auf Wunsch auch in Bio oder Wildschwein und gibt gratis so viele knusprige Miniroggenbrötchen zur Selbstbedienung aus dem Korb, wie man braucht, um die leckere Sauce aufzustippen. Das geht auch in den Filialen in Winterhude (Hudtwalckerstraße), Innenstadt (Gertrudenstraße) und Ottensen (Bahrenfelder Straße) – allerdings unterschiedlich lange…

Wer sich mal wieder in die Innenstadt verirrt und nach dem fünften H&M vom Hunger geplagt ist, sollte einen der „Mö-Grills“ in der Mönckebergstraße heimsuchen. Die beste und schnellste Adresse für Currywurst im Zentrum hilft über so manches hinweg.

Lecker und freundlich im Univiertel (Grindelallee): Curry-Grindel – mit feiner oder grober Bratwurst, unterschiedlichen Schärfegraden, wahlweise frischen Zwiebeln – doch leider nur bis 21 Uhr, samstags sogar nur bis 19 Uhr und sonntags gar nicht…. schade, warum eigentlich? Der Laden ist echt klasse!

Apropos klasse: richtig Klasse hat die Currywurst bei den Curry Pirates in Barmbek, Mozartstr. 2 (Mo.-Fr. 12.00-15.00 + 17.00-20.00 Uhr. Sa. 12.00-17.00 Uhr). Alle Würste, Saucen und Beilagen werden vom Eigentümer, einem ehemaligen Edelrestaurantchef, selbst hergestellt. Hier kann man auch die wohl edelste Currywust Deutschlands essen (mit Kalbsfilet, Trüffel und Gänseleber – Vorbestellung erwünscht – für 20 Euro) – muss man aber nicht. Die regelmäßig wechselnden Hausspezialitäten sind alle superlecker und preislich für 3,00 bis 4,00 Euro auch echt super.

Noch nicht erprobt aber ebenfalls angeblich sehr empfehlenswert:

Curry Queen, Eppendorf, Erikastr. 50 (Mo-Sa bis 22 Uhr)

Currywurst und Liebe zum Nachlesen:

Die Entdeckung der Currywurst von Uwe Timm

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Hamburger Idole: Uns Uwe

5 Jul

Fußball ist in Hamburg eine Frage der Ehre: Die einen schlafen in blauweisser Bettwäsche, hören Lotto King Karl und pilgern in Richtung Stellingen, während die anderen in braun alles andere als braun sind und St. Pauli erbeben lassen, dass man es bis nach Eimsbüttel hört. Nicht zu vergessen den ebenfalls sehr beliebten Altona 93!

Doch um einen Mann darf es eigentlich keine Diskussion geben, auch wenn er über 20 Jahre lang beim HSV gespielt hat, denn er ist ein Original: Uwe Seeler.

Der Herr ist mittlerweile über 70 und bewohnt ein Häuschen in Norderstedt. Er hat den HSV nie verlassen (wofür Pauli Fans ihn auch gerne mal „Euch Uwe“ nennen), obwohl man ihm damals eine Rekordablösesumme bot. Er war Kapitän der Fußballnationalmannschaft und ist bis heute Ehrenspielführer und ewiger Torschützenkönig des HSV. Nicht umsonst steht also der riesige bronzene Fuß von „Uns Uwe“ vor dem Hamburger Volksparkstadion.

Wikipedia weiss noch viele andere, sehr eindrucksvolle Fakten – doch meist sagen Bilder mehr als Worte:

Franzbrötchen

14 Okt

Dieses typisch hamburgische Backwerk soll es angeblich tatsächlich nur in Hamburg geben – ein echter Verlust für Restdeutschland!

Leckeres Plundergebäck – wenn richtig gemacht dann: Oben kross, unten klebrig, innen saftig und zimtig!

Ganz Perverse bestreichen es noch zusätzlich mit Butter.  Viele Bäcker bieten auch Varianten mit Rosinen, Streuseln oder Schokolade an. Ich steh allerdings nur auf das Original!

Die besten Franzbrötchen die ich bisher in Hamburg finden konnte gibt es zum einen in der Konditorei Peukert in der Fruchtallee (Nähe U-Bahn Emilienstrasse) und bei „Die kleine Konditorei“ (Osterstraße / Ecke Methfesselstrasse und Luttherothstraße / Ecke Heußweg)

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