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Segeln auf der Alster

12 Nov

Wenn man im Sommer um die Außenalster spaziert (übrigens eine beliebte Jogginstrecke – die 7,6 km werden von Leuten wie Udo Lindenberg und Johannes B. Kerner gerne mal abgerannt) gibt es einiges zu sehen:

Zig kleine Segelboote kreuzen auf der 164 ha großen Fläche des Binnensees herum und man wundert sich, wie gut das klappt.

Die Alster selbst ist ja eigentlich ein kleines Flüßchen, das um 1190 im Bereich des heutigen Jungfernstieges und dann nochmal 1235 an anderer Stelle aufgestaut wurde um eine Kornmühle zu betreiben.

Die Kapitäne der Alsterkreuzer erzählen dazu gerne, dass sich da einer wohl ein bisschen verschätzt hätte… Das ist auch gar nicht so falsch – aber offenbar hat das damals niemanden gestört. Und so kommen wir zu einem See und zahlreichen Segelschulen, mitten in der Stadt.

Die Alster lässt sich auch mit Tretbooten, Kanus und Ruderbooten befahren, die man bei zahlreichen Anbietern rund um die Alster und in den vielen Kanälen mieten kann. Die Preise dafür liegen bei saftigen 13,- bis 20,- Euro pro Stunde – dafür sieht man aber auch die schönen Häuser und Grundstücke an den Alsterkanälen mal von der Gartenseite aus.

Segeln auf der Alster

Tatsächlich kann man ein Segelboot schon ab 16 Euro pro Stunde mieten. Voraussetzung dafür ist allerdings ein Segelschein – oder wie es korrekt heisst: Ein Sportbootführerschein Binnen/Segeln.

Bei den Segelschulen um die Alster wie beispielsweise der Segelschule Pieper oder Käptn Prüsse kostet ein solcher in Theorie und Praxis um die 400 Euro. Beide Veranstalter bieten Interessierten (oder schlicht Neugierigen) auch eine Stunde Schnuppersegeln an (Pieper: 30 Euro pro Person / Prüsse: 20 Euro für 1 und 30 Euro für 2 Personen), die bei einer Anmeldung zum Segelkurs sogar verrechnet wird.

Bei der Segelschule Pieper kann man dann anschliessend zwischen einer Jolle (für bis zu 4 Personen) für 16 Euro die Stunde und einem Centauer (bis zu 6 Personen) für 20 Euro die Stunde wählen.

Prüsse bietet ausserdem neu ein „Skippi 650 Race“ an – Hochseefeeling auf der Alster? Naja – wenn der Wind stimmt und der Segler weiss wie’s geht kann man die 50 Euro für eine Stunde mal ausgeben…

Auf jeden Fall ist es sein Riesenspaß, den wir jedem Neuhamburger sehr empfehlen können.

Hier einige Adressen von Hamburger Segelschulen:

  • Blyze & Blume/Der Seebär, Breite Straße 1, Telefon 0 40/31 64 17
  • Die Segel- und Motorbootschule PIEPER
    An der Alster/Atlantic-Steg, Telefon 0 40/24 75 78
    Herfort R. & A., Holzhafenufer 2, Telefon 0 40/78 67 25
  • Nautilus-maritim, Bramfelder Chaussee 24, Telefon 0 40/61 26 86
  • Segelschule Well Sailing – Richard Jeske, Gaußstraße 15, 22765 Hamburg, Telefon: 0 40/43 18 90 70
  • Sportbootschule Christa Bertling, Holzhafenufer 4, Telefon 0 40/733 10 71
  • YACHTSCHULE MERIDIAN, 20539, Billhorner Röhrendamm 92,
    Telefon 0 40/78 48 72
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Das „Deichstraßen Picknick“

23 Okt

Die Straße liegt jenseits von Cremon und Grimm im Stadtteil Altstadt direkt am Nikolaifleet. Sie verläuft von der Willy-Brandt-Straße zur Straße Kajen und stellt somit eine Verbindung zwischen dem Viertel rund um das Rathaus und der Speicherstadt beziehungsweise Hafencity dar. Die Straße ist größtenteils Fußgängerzone.

Die Bürgerhäuser in der Deichstraße stehe, wie der Name schon sagt auf einem Deich. Diese Häuser gehören zu den Ältesten der Stadt.

Nach einem Bummel durch die Deichstraße kann man sich sich im Sommer gut auf einen der allein gelassenen Bootsanleger am Nikolaifleet legen und die Abendsonne bei einem romantischen Picknick genießen.

Mein Gastrotipp für die Deichstraße ist einmal der „Kartoffelkeller„, in dem man in guter Hamburger Atmosphäre, das eine oder andere Kartoffelgericht genießen und anschließen mit dem traditionellen Kartoffelschnaps begießen kann.

Mein zweiter Tipp ist das bretonische Restaurant. Dieses Restaurant wartet mit leckeren originalen Speisen aus der Bretagne. “ Ti Breizh“ heißt das Restaurant.

Bei beiden Restaurants sollte man jedoch reservieren.

Hafenrundfahrt

15 Okt

Eine mitgemacht habe ich bisher nur mit auswärtigen Besuchern.

Eine große Rundfahrt dauert ca. eine Stunde und man fährt auf dem Wasser in einer Barkasse an einigen Sehenswürdigkeiten der Speicherstadt und des Hafens entlang. Inbegriffen ist außerdem meist die ‚Durchfahrt‘ durch eine echte Schleuse und ununterbrochenes Gerede durch den Kapitän. Wenn er gut drauf ist, erzählt er gute Witze, wenn es eine weniger gute Fahrt ist, hört man nur unverständliches Geschnarre durch die Lautsprecher.

Mein Fazit dazu: Kann man machen, muß man aber nicht. Ist mit Auswärtigen ab und an ganz lustig! 😉

Wer sich das Gequatsche und die ca. 15 Euro sparen will, kann auch einfach mit den HVV-Fähren der Linie 62 von Sandhöft (U-Baumwall – Speicherstadt) bis ganz nach Finkenwerder fahren. Dauert mindestens genauso lange, kostet aber nix extra (wenn man z.B. eh eine Tages- oder Monatskarte hat).

Spaziergänge

14 Okt

Da wir alle ab und an mal an die frische Luft müssen, egal ob mit 2 oder 4 Beinen, empfehle ich Euch einen meiner Lieblingsspaziergänge.

Ihr steigt an den Landungsbrücken in einen der Linienschiffe, die Euch nach Teufelsbrück bringt. Am besten stellt Ihr Euch an Deck, an kann man sich den Kopf mal wieder richtig frei pusten lassen…

Steigt dort aus. Von dort aus gibt es mehrere Möglichkeiten. Entweder lauft ihr von Teufelsbrück am Strand Richtung Blankenese. Hier lädt Euch das berühmte Treppenviertel auf einen weiteren Spaziergang ein. Wenn Ihr nicht zurück in die Stadt laufen wollt( dauert ca. 4 Stunden), könnt Ihr den Bus Nr.36 nehmen. Der bringt Euch direkt an der Elbchaussee in die Stadt zurück.

Die andere Variante ist es, wenn ihr von Teufelsbrück nach Altona  lauft.

Dort erwarten Euch besonders im Winter viele kleine Glühweinstände um sich auf zu wärmen.

Vorbei kommt ihr dort am“ alten Schweden“, und der Spaziergang endet an den Altonaer Terrassen.

Wenn man im Sommer noch etwas weiter läuft kann man in der “ Alten Welt“ einkehren und dort ein Alster genießen.

Weitere Infos zu den Verbindung mit den“Öffis“ unter http://www.hvv.de

Bartholomäus-Therme

14 Okt

Ausgehen mal anders…

Wer vom samstäglichen Rumgehopse mal die Nase voll hat oder glaubt, aus dem Alter sei er raus, der muss trotzdem nicht Zuhause bleiben… gerade im Winter gibt es eine wunderbare Alternative: Die Bartholomäus-Therme in Barmbek.

Hamburgs einzige Therme mit „Kinderverbot“ ist wirklich sehenswert und bietet ab Oktober jeden Freitag und Samstag bis 23 Uhr schwimmen bei Musik und Kerzenlicht.

Für Saunafans noch spannender ist von Oktober bis April die Mitternachtssauna: Mit zahlreichen kleinen Extras gespickt darf jeden ersten Samstag im Monat bis 2 Uhr nachts sauniert werden.

Die Bartholomäus Therme ist in der Bartholomäus Str. 95 in HH-Barmbek (Nähe EKZ Hamburger Straße)

Mehr Info auf www.baederland.de

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