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Unser Weltwunder: Die Elphi…

25 Jan

Endlich nun ist sie fertig – und wir wollen uns all die beeindruckenden und die peinlichen  Details, die Du aus den Medien schon kennst, hier ersparen.

Hier erst mal einfach ein „Kurzüberblick“ zum Thema Elbphilharmonie:

Die Elbphilharmonie beherbergt zwei unfassbar tollen Konzertsäle mit 7 (!) Foyers. Leider ist es aktuell noch ziemlich schwierig, an Karten für Aufführungen zu kommen: Die Hamburger haben so lange auf ihr Konzerthaus gewartet, dass es einen riesigen Run auf die Tickets gibt.

Doch es gibt in der Elphi nicht nur Konzertsäle – auch viele weitere Räumlichkeiten finden dort Platz:

Es gibt zum Beispiel auch Proberäume, die u.a. vom NDR Elbphilharmonie-Orchester genutzt werden.  Auch in den sogenannten „Kaistudios“ (die ihrem Namen entsprechend unten im Gebäude, am Hafenkai untergebracht sind) gibt es regelmäßig Vorträge, kleinere Konzerte und Workshops, die einen Besuch lohnen.

Ein Highlight, das für jeden zugänglich ist, die die sogenannte  PLAZA:

Eine Aussichtsplattform von der aus man den tollen Blick auf Hamburg und in den Hafen genießen kann. Es gibt dort auch ein Café, das Kleinigkeiten und Getränke anbietet.

Theoretisch ist der Zugang zur Plaza kostenlos – allerdings empfiehlt es sich, die Zugangstickets vorher online zu reservieren, damit man auch wirklich dann Zugang erhalten kann. Das kostet pro Person 2 Euro – doch alleine die Fahrt mit der langen Rolltreppe „Tube“ und die tolle Aussicht ist das bisschen Geld schon wert.

Außerdem hat die Hotelkette „WESTIN Grand“ dort die Hotellerie übernommen, vermietet sehr hübsche Zimmer mit tollem Blick und hat auch eine Gastronomie, die besucht werden kann.

Wer länger in der Elphi wohnen möchte als nur ein paar Nächte, kann sich übrigens auch eine der 45 Wohnungen kaufen. Allerdings: Ein paar Milliönchen musst Du schon übrig haben – die Quadratmeterpreise reichen von 15.000 bis 35.000 Euro…

 

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An diesen 13 Orten bekommst du in Hamburg einen fantastischen Burger

14 Feb

Alle lieben Burger… die Anzahl der Burger-Läden in Hamburg scheint täglich zu wachsen. Hier gibts besonders leckere Exemplare, sagt das Streetartmag – Dankeschön!

STREETARTMAG

Vor einige Tagen stellte ich in einem Blogpost hier die Berliner Burger City Guide Map vor. Eine wirklich tolle Idee: eine Karte mit den Stationen des ÖPNV und den besten Burger-Buden, die Berlin zu bieten hat. Und davon gibt es weiß Gott wie viele. Von Hamburg gibt es eine solche Karte noch nicht. Und da ich grafisch nicht soooo auf Zack bin, möchte ich ganz gerne mal ein paar Burger-Erfahrungen hier aus Hamburg teilen. Hinzu kommen ein paar Empfehlungen von Burger-Experten und „Hörensagen“. Letzteres muss ich natürlich auch noch testen! Ich denke, ich werde mal in aller Ausführlichkeit demnächst mal hier berichten. Denn das Phänomen „Burger“ ist definitiv abseits von McDonalds & Co. ein sehr Urbanes und gehört definitiv genau hier hin.

Bildschirmfoto 2014-11-17 um 00.18.12 Burger im The Bird (http://www.thebirdinhamburg.com)

Aber lange Rede, kurzer Sinn. Hier einmal ein paar Burger-Tipps – zum Teil mit Fotos, die ich mal eben ausgekramt habe. Natürlich mit…

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I LOVE CURRYWURST! 10 Orte in Hamburg, wo es eine leckere Currywurst gibt!

14 Feb

Currywurst – ein Dauerbrenner! Und das sind die aktuell besten Ecken dafür, sagt das Streetartmag! Dankeschön!

Ristorante Borsalino in Hamburg

12 Sep

HamburgEssen und TrinkenRestaurantItalienisches Restaurant & Pizza

Endlich ein Lieblingsitaliener 🙂

Eine Kollegin nahm mich neulich abends mit ins Borsalino und ich hatte einen wunderbaren Abend, an dem einfach alles stimmte: Sehr leckeres Essen, guter Wein und freundlicher, authentischer Service. Ich konnte in die Küche sehen und durfte beobachten, wie ein „echter Italiener“ leckere Gerichte aus frischen Zutaten zaubert. Hier kann man sich getrost in die Hände der Betreiber begeben und bestellen, was dem Koch Spaß macht – man wird nicht enttäuscht sein. 

Zu zweit haben wir wirklich geschlemmt und inklusive Wein, Kaffee und Dessert 75 Euro bezahlt.
Mein Beitrag zu Ristorante Borsalino – Ich bin Kontaktvoll – auf Qype

Nanamai | vietnam style baguette in Hamburg

12 Sep

Zugegeben: 5,80 Euro für ein „Baguette“ klingt erst mal ziemlich viel… dennoch solltet Ihr Euch auf den Weg zum Nanamai machen und dort ein Baguette bestellen. Das kleine Bistro in der Bornstraße am Grindel (gleich neben der Mathilde) bietet nämlich etwas, das man in Hamburg sonst nicht bekommt: Ein gourmet-taugliches Gericht auf einem unglaublich leckeren Baguette. 

Doch der Reihe nach: Nanamai bedeutet übersetzt so etwas wie „Handwerk“ bzw. „hausgemacht“ und genau das nimmt der Betreiber auch sehr ernst: Seine Soßen sind selbstgekocht, im Regal hinter ihm stehen Gläser mit eingelegtem Gemüse, das „pulled pork“ gab es leider bei meinem gestrigen Besuch noch nicht, denn es wurde nach dem Marinieren über mehrere Stunden im Niedrigtemperaturgarverfahren zubereitet und war erst am Abend soweit. (Muss ich wohl heute nochmals hin) 

Ich war  noch nicht in Vietnam (das übrigens sehr französisch geprägt ist und daher auch eine Affinität zu Baguette und anderen „typisch französischen“ Gerichten hat), aber ich habe schon in New York Banh-mi gegessen. Das war anders, ganz anders – aber ehrlich gesagt nicht besser. Ich kann daher nichts über Authentizität sagen – aber: Ich habe keinen Banh-mi-Imbiss erlebt, wo die Betreiber sich so viel Mühe geben und so vieles selbst herstellen (anstatt fertige Soßen zu benutzen).

Das Baguette ist aussen knusprig, innen weich und fluffig – genau wie man sich es wünscht. Ich hatte Entenbrust – davon ordentlich und auch diese war perfekt gegrillt, einen Hauch rosa und in zarte Scheibchen geschnitten. Das Gemüse war knackig und lecker, die Sprossen frisch und der Koriander reichlich (ich bin sehr sicher, dass man bei dem netten Herrn an der Theke seine Vorlieben anbringen kann, was die Üppigkeit der einzelnen Zutaten angeht). Die Soßen waren hervorragend und alles in allem war es ein gustatorisches Erlebnis, für das ich sehr gerne den verlangten Preis bezahlt habe und auch ganz sicher viele Wiederholungen erleben möchte 🙂

Übrigens gibt’s dort auch Pho bo – die leckere vietnamesische Suppe mit Rindfleisch und Crepe Suzette… Die werde ich dann wohl auch demnächst mal probieren. 

Also: Nix Fast-Food hier sondern anspruchsvolles, sauberes, handwerklich liebevolles und leckeres Essen für Menschen, die das zu schätzen wissen von Menschen, die lieben was sie tun. Großes Kino! 

Hamburger Weihnachtsmärkte

3 Dez

Wie in jeder deutschen Stadt hat auch Hamburg in der Adventszeit einen Weihnachtsmarkt zu bieten… einen? Was sag‘ ich denn… zig Weihnachtsmärkte. Alleine in der Innenstadt kann man sich fast lückenlos vom Hauptbahnhof über die Mönckebergstraße und auch die Fleetinsel bis zum Rathausmarkt und von da über den Jungfernstieg bis zum Gänsemarkt mit Glühwein, Lebkuchen und allerlei Tinneff versorgen…

Und selbst auf St. Pauli muss man seit ein paar Jahren nicht mehr auf den Weihnachtsmarkt verzichten… die sündige Meile höchtspersönlich wartet auf mit dem „Geilsten Weihnachtsmarkt“ und einem „Strip-Zelt“. Naja, wer’s mag!?

Gerade der Weihnachtsmarkt auf dem Rathausmarkt ist optisch sehr hübsch (gestaltet von Roncalli-Direktor Bernhard Paul) – aber meist auch sehr, sehr voll. Wer es gerne etwas ruhiger angehen lassen möchte, der kann auch auf die kleinen Weihnachtsmärkte in den Stadteilen ausweichen. Hier sei besonders der in Ottensen (direkt hinter dem Bahnhof Altona) empfohlen. Auch preislich ist das meist ein anderes Niveau, als in der Innnenstadt und der Schuss im Glühwein ist eher eine Salve… Prost!

Eine Übersicht über alle nennenswerten Hamburger Weihnachtsmärkte gibt es auf: www.hamburg.de/weihnachtsmarkt

Für alle, die auf Kunsthandwerk und besondere Geschenke stehen, sei noch erwähnt, dass Hamburg auch zahlreiche weihnachtliche Kunsthandwerksmärkte u.ä. anbietet, wie z.B.
– die „Besondersschön“-Ausstellungen,
– das sogenannte Holy Shit Shopping,
– die Adventsmesse in der Koppel66
(Hinterhof Lange Reihe in St. Georg – immer Freitag bis Sonntag im Advent)
– den weihnachtlichen Kunsthandwerksmarkt im Goldbekhaus Winterhude
Alles sehr lohnenswerte Veranstaltungen, deren genau Daten man mit diesen Stichworten leicht ergooglet.

…ein Hanseat?

4 Nov

Auch wenn Hamburg an sich recht offen ist, so gibt es doch einige feine, aber entscheidende Unterschiede zwischen den Bewohnern der Hansestadt:

Neben den Quiddjes (den „Zugezogenen“) gibt es den gebürtigen und den geborenen Hamburger – und dann auch noch den Hanseaten.

Doch wo genau ist da der Unterschied?

Wer erst nach seiner Geburt nach Hamburg gekommen ist, wird „offiziell“ nie Hamburger werden, egal wie lang er in der Hansestadt bleibt. Er ist und bleibt ein „Quiddje“, ein Auswärtiger. Echter Hamburger kann man nur durch Geburt werden – und auch da gibt es noch Unterschiede:

Wer sich Hamburger oder genauer gesagt „gebürtiger Hamburger“ nennen möchte und darf, muss in Hamburg geboren sein.

Um jedoch ein „waschechter“ bzw. ein so genannter „geborener Hamburger“ zu sein, müssen mindestens die Eltern bereits „gebürtig Hamburger“ gewesen – also bereits in Hamburg geboren worden sein.

Hanseat hingegen kann man heute quasi gar nicht mehr werden.

Wikipedia erklärt zum Begriff „Hanseat“: „Der Satz: „Wirklich genuine Hanseaten sind Menschen, deren Vorfahren hier schon vor Jahrhunderten als hanseatische Kaufleute, Reeder, Banker, tätig waren.“ – ist in dieser Form unzutreffend. Er meint jene Hanseaten, deren auf den Privilegien der Oberschicht gründendes Hanseatentum alter Prägung 1918 endete. Nicht untergegangen ist die „hanseatische Lebensart“, welche in ungebrochener Tradition der Lebensart dieser Hanseaten steht. Heute werden zu den Hanseaten unverändert die Mitglieder der alten Familien gerechnet. „Sie sind nicht mehr alle reich, vielleicht sogar nur noch die Minderheit, aber sie gehören zusammen, sie halten zusammen“

Letzteres ist extrem zutreffend in Hamburg: Hamburg, die Stadt der Stiftungen und Clubs, hat „Kreise“ in die ein Quiddje vermutlich niemals vordringen wird. Menschen, die schon seit Generationen durch die Geschichte ihrer Familien verbunden sind, und die vieles in der Stadt regeln und bestimmen, ohne dass man davon tatsächlich viel mitbekäme. Die Hanseaten sind so etwas wie der „Adel“ in Hamburg – jedoch ohne Titel, dafür mit Macht und Einfluss aber auch mit Prinzipien. Ein echter Hanseat, nimmt beispielsweise keine Orden oder Auszeichnungen an. Deshalb hat Helmut Schmidt seinerzeit das Bundesverdienstkreuz abgelehnt:

»Es gibt über Dir keinen Herren und unter Dir keinen Knecht«, heißt es im hanseatischen „Ordelbook“ von 1271. Der Hanseat bekomme seinen Lohn in dem Bewusstsein erfüllter Pflicht, nicht etwa durch Auszeichnungen.

Die Namen der alten, hanseatischen Familien kann man in Hamburg an fast jeder Straßenecke nachlesen, denn durch ihr Wirken sind zahlreiche Gebäude, Parks, Straßen usw. nach ihnen benannt: Amsinck, Jenisch, Laisz, Hudtwalcker, Mönckeberg, Sieveking – um nur ein paar wichtige zu nennen.

Ja, so ist das hier…

Aber mach Dir nichts draus: Die Hamburger lieben ihre Quiddjes – und als traditionelle Kaufmannsstadt mögen sie jeden, mit dem man Geschäfte machen kann 😉

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