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Unser Weltwunder: Die Elphi…

25 Jan

Endlich nun ist sie fertig – und wir wollen uns all die beeindruckenden und die peinlichen  Details, die Du aus den Medien schon kennst, hier ersparen.

Hier erst mal einfach ein „Kurzüberblick“ zum Thema Elbphilharmonie:

Die Elbphilharmonie beherbergt zwei unfassbar tollen Konzertsäle mit 7 (!) Foyers. Leider ist es aktuell noch ziemlich schwierig, an Karten für Aufführungen zu kommen: Die Hamburger haben so lange auf ihr Konzerthaus gewartet, dass es einen riesigen Run auf die Tickets gibt.

Doch es gibt in der Elphi nicht nur Konzertsäle – auch viele weitere Räumlichkeiten finden dort Platz:

Es gibt zum Beispiel auch Proberäume, die u.a. vom NDR Elbphilharmonie-Orchester genutzt werden.  Auch in den sogenannten „Kaistudios“ (die ihrem Namen entsprechend unten im Gebäude, am Hafenkai untergebracht sind) gibt es regelmäßig Vorträge, kleinere Konzerte und Workshops, die einen Besuch lohnen.

Ein Highlight, das für jeden zugänglich ist, die die sogenannte  PLAZA:

Eine Aussichtsplattform von der aus man den tollen Blick auf Hamburg und in den Hafen genießen kann. Es gibt dort auch ein Café, das Kleinigkeiten und Getränke anbietet.

Theoretisch ist der Zugang zur Plaza kostenlos – allerdings empfiehlt es sich, die Zugangstickets vorher online zu reservieren, damit man auch wirklich dann Zugang erhalten kann. Das kostet pro Person 2 Euro – doch alleine die Fahrt mit der langen Rolltreppe „Tube“ und die tolle Aussicht ist das bisschen Geld schon wert.

Außerdem hat die Hotelkette „WESTIN Grand“ dort die Hotellerie übernommen, vermietet sehr hübsche Zimmer mit tollem Blick und hat auch eine Gastronomie, die besucht werden kann.

Wer länger in der Elphi wohnen möchte als nur ein paar Nächte, kann sich übrigens auch eine der 45 Wohnungen kaufen. Allerdings: Ein paar Milliönchen musst Du schon übrig haben – die Quadratmeterpreise reichen von 15.000 bis 35.000 Euro…

 

An diesen 13 Orten bekommst du in Hamburg einen fantastischen Burger

14 Feb

Alle lieben Burger… die Anzahl der Burger-Läden in Hamburg scheint täglich zu wachsen. Hier gibts besonders leckere Exemplare, sagt das Streetartmag – Dankeschön!

STREETARTMAG

Vor einige Tagen stellte ich in einem Blogpost hier die Berliner Burger City Guide Map vor. Eine wirklich tolle Idee: eine Karte mit den Stationen des ÖPNV und den besten Burger-Buden, die Berlin zu bieten hat. Und davon gibt es weiß Gott wie viele. Von Hamburg gibt es eine solche Karte noch nicht. Und da ich grafisch nicht soooo auf Zack bin, möchte ich ganz gerne mal ein paar Burger-Erfahrungen hier aus Hamburg teilen. Hinzu kommen ein paar Empfehlungen von Burger-Experten und „Hörensagen“. Letzteres muss ich natürlich auch noch testen! Ich denke, ich werde mal in aller Ausführlichkeit demnächst mal hier berichten. Denn das Phänomen „Burger“ ist definitiv abseits von McDonalds & Co. ein sehr Urbanes und gehört definitiv genau hier hin.

Bildschirmfoto 2014-11-17 um 00.18.12 Burger im The Bird (http://www.thebirdinhamburg.com)

Aber lange Rede, kurzer Sinn. Hier einmal ein paar Burger-Tipps – zum Teil mit Fotos, die ich mal eben ausgekramt habe. Natürlich mit…

Ursprünglichen Post anzeigen 323 weitere Wörter

I LOVE CURRYWURST! 10 Orte in Hamburg, wo es eine leckere Currywurst gibt!

14 Feb

Currywurst – ein Dauerbrenner! Und das sind die aktuell besten Ecken dafür, sagt das Streetartmag! Dankeschön!

Ristorante Borsalino in Hamburg

12 Sep

HamburgEssen und TrinkenRestaurantItalienisches Restaurant & Pizza

Endlich ein Lieblingsitaliener 🙂

Eine Kollegin nahm mich neulich abends mit ins Borsalino und ich hatte einen wunderbaren Abend, an dem einfach alles stimmte: Sehr leckeres Essen, guter Wein und freundlicher, authentischer Service. Ich konnte in die Küche sehen und durfte beobachten, wie ein „echter Italiener“ leckere Gerichte aus frischen Zutaten zaubert. Hier kann man sich getrost in die Hände der Betreiber begeben und bestellen, was dem Koch Spaß macht – man wird nicht enttäuscht sein. 

Zu zweit haben wir wirklich geschlemmt und inklusive Wein, Kaffee und Dessert 75 Euro bezahlt.
Mein Beitrag zu Ristorante Borsalino – Ich bin Kontaktvoll – auf Qype

Nanamai | vietnam style baguette in Hamburg

12 Sep

Zugegeben: 5,80 Euro für ein „Baguette“ klingt erst mal ziemlich viel… dennoch solltet Ihr Euch auf den Weg zum Nanamai machen und dort ein Baguette bestellen. Das kleine Bistro in der Bornstraße am Grindel (gleich neben der Mathilde) bietet nämlich etwas, das man in Hamburg sonst nicht bekommt: Ein gourmet-taugliches Gericht auf einem unglaublich leckeren Baguette. 

Doch der Reihe nach: Nanamai bedeutet übersetzt so etwas wie „Handwerk“ bzw. „hausgemacht“ und genau das nimmt der Betreiber auch sehr ernst: Seine Soßen sind selbstgekocht, im Regal hinter ihm stehen Gläser mit eingelegtem Gemüse, das „pulled pork“ gab es leider bei meinem gestrigen Besuch noch nicht, denn es wurde nach dem Marinieren über mehrere Stunden im Niedrigtemperaturgarverfahren zubereitet und war erst am Abend soweit. (Muss ich wohl heute nochmals hin) 

Ich war  noch nicht in Vietnam (das übrigens sehr französisch geprägt ist und daher auch eine Affinität zu Baguette und anderen „typisch französischen“ Gerichten hat), aber ich habe schon in New York Banh-mi gegessen. Das war anders, ganz anders – aber ehrlich gesagt nicht besser. Ich kann daher nichts über Authentizität sagen – aber: Ich habe keinen Banh-mi-Imbiss erlebt, wo die Betreiber sich so viel Mühe geben und so vieles selbst herstellen (anstatt fertige Soßen zu benutzen).

Das Baguette ist aussen knusprig, innen weich und fluffig – genau wie man sich es wünscht. Ich hatte Entenbrust – davon ordentlich und auch diese war perfekt gegrillt, einen Hauch rosa und in zarte Scheibchen geschnitten. Das Gemüse war knackig und lecker, die Sprossen frisch und der Koriander reichlich (ich bin sehr sicher, dass man bei dem netten Herrn an der Theke seine Vorlieben anbringen kann, was die Üppigkeit der einzelnen Zutaten angeht). Die Soßen waren hervorragend und alles in allem war es ein gustatorisches Erlebnis, für das ich sehr gerne den verlangten Preis bezahlt habe und auch ganz sicher viele Wiederholungen erleben möchte 🙂

Übrigens gibt’s dort auch Pho bo – die leckere vietnamesische Suppe mit Rindfleisch und Crepe Suzette… Die werde ich dann wohl auch demnächst mal probieren. 

Also: Nix Fast-Food hier sondern anspruchsvolles, sauberes, handwerklich liebevolles und leckeres Essen für Menschen, die das zu schätzen wissen von Menschen, die lieben was sie tun. Großes Kino! 

Hamburger Weihnachtsmärkte

3 Dez

Wie in jeder deutschen Stadt hat auch Hamburg in der Adventszeit einen Weihnachtsmarkt zu bieten… einen? Was sag‘ ich denn… zig Weihnachtsmärkte. Alleine in der Innenstadt kann man sich fast lückenlos vom Hauptbahnhof über die Mönckebergstraße und auch die Fleetinsel bis zum Rathausmarkt und von da über den Jungfernstieg bis zum Gänsemarkt mit Glühwein, Lebkuchen und allerlei Tinneff versorgen…

Und selbst auf St. Pauli muss man seit ein paar Jahren nicht mehr auf den Weihnachtsmarkt verzichten… die sündige Meile höchtspersönlich wartet auf mit dem „Geilsten Weihnachtsmarkt“ und einem „Strip-Zelt“. Naja, wer’s mag!?

Gerade der Weihnachtsmarkt auf dem Rathausmarkt ist optisch sehr hübsch (gestaltet von Roncalli-Direktor Bernhard Paul) – aber meist auch sehr, sehr voll. Wer es gerne etwas ruhiger angehen lassen möchte, der kann auch auf die kleinen Weihnachtsmärkte in den Stadteilen ausweichen. Hier sei besonders der in Ottensen (direkt hinter dem Bahnhof Altona) empfohlen. Auch preislich ist das meist ein anderes Niveau, als in der Innnenstadt und der Schuss im Glühwein ist eher eine Salve… Prost!

Eine Übersicht über alle nennenswerten Hamburger Weihnachtsmärkte gibt es auf: www.hamburg.de/weihnachtsmarkt

Für alle, die auf Kunsthandwerk und besondere Geschenke stehen, sei noch erwähnt, dass Hamburg auch zahlreiche weihnachtliche Kunsthandwerksmärkte u.ä. anbietet, wie z.B.
– die „Besondersschön“-Ausstellungen,
– das sogenannte Holy Shit Shopping,
– die Adventsmesse in der Koppel66
(Hinterhof Lange Reihe in St. Georg – immer Freitag bis Sonntag im Advent)
– den weihnachtlichen Kunsthandwerksmarkt im Goldbekhaus Winterhude
Alles sehr lohnenswerte Veranstaltungen, deren genau Daten man mit diesen Stichworten leicht ergooglet.

…ein Hanseat?

4 Nov

Auch wenn Hamburg an sich recht offen ist, so gibt es doch einige feine, aber entscheidende Unterschiede zwischen den Bewohnern der Hansestadt:

Neben den Quiddjes (den „Zugezogenen“) gibt es den gebürtigen und den geborenen Hamburger – und dann auch noch den Hanseaten.

Doch wo genau ist da der Unterschied?

Wer erst nach seiner Geburt nach Hamburg gekommen ist, wird „offiziell“ nie Hamburger werden, egal wie lang er in der Hansestadt bleibt. Er ist und bleibt ein „Quiddje“, ein Auswärtiger. Echter Hamburger kann man nur durch Geburt werden – und auch da gibt es noch Unterschiede:

Wer sich Hamburger oder genauer gesagt „gebürtiger Hamburger“ nennen möchte und darf, muss in Hamburg geboren sein.

Um jedoch ein „waschechter“ bzw. ein so genannter „geborener Hamburger“ zu sein, müssen mindestens die Eltern bereits „gebürtig Hamburger“ gewesen – also bereits in Hamburg geboren worden sein.

Hanseat hingegen kann man heute quasi gar nicht mehr werden.

Wikipedia erklärt zum Begriff „Hanseat“: „Der Satz: „Wirklich genuine Hanseaten sind Menschen, deren Vorfahren hier schon vor Jahrhunderten als hanseatische Kaufleute, Reeder, Banker, tätig waren.“ – ist in dieser Form unzutreffend. Er meint jene Hanseaten, deren auf den Privilegien der Oberschicht gründendes Hanseatentum alter Prägung 1918 endete. Nicht untergegangen ist die „hanseatische Lebensart“, welche in ungebrochener Tradition der Lebensart dieser Hanseaten steht. Heute werden zu den Hanseaten unverändert die Mitglieder der alten Familien gerechnet. „Sie sind nicht mehr alle reich, vielleicht sogar nur noch die Minderheit, aber sie gehören zusammen, sie halten zusammen“

Letzteres ist extrem zutreffend in Hamburg: Hamburg, die Stadt der Stiftungen und Clubs, hat „Kreise“ in die ein Quiddje vermutlich niemals vordringen wird. Menschen, die schon seit Generationen durch die Geschichte ihrer Familien verbunden sind, und die vieles in der Stadt regeln und bestimmen, ohne dass man davon tatsächlich viel mitbekäme. Die Hanseaten sind so etwas wie der „Adel“ in Hamburg – jedoch ohne Titel, dafür mit Macht und Einfluss aber auch mit Prinzipien. Ein echter Hanseat, nimmt beispielsweise keine Orden oder Auszeichnungen an. Deshalb hat Helmut Schmidt seinerzeit das Bundesverdienstkreuz abgelehnt:

»Es gibt über Dir keinen Herren und unter Dir keinen Knecht«, heißt es im hanseatischen „Ordelbook“ von 1271. Der Hanseat bekomme seinen Lohn in dem Bewusstsein erfüllter Pflicht, nicht etwa durch Auszeichnungen.

Die Namen der alten, hanseatischen Familien kann man in Hamburg an fast jeder Straßenecke nachlesen, denn durch ihr Wirken sind zahlreiche Gebäude, Parks, Straßen usw. nach ihnen benannt: Amsinck, Jenisch, Laisz, Hudtwalcker, Mönckeberg, Sieveking – um nur ein paar wichtige zu nennen.

Ja, so ist das hier…

Aber mach Dir nichts draus: Die Hamburger lieben ihre Quiddjes – und als traditionelle Kaufmannsstadt mögen sie jeden, mit dem man Geschäfte machen kann 😉

…ein Quiddje?

4 Nov

Du! Du bist vermutlich ein Quiddje…

Das ist nämlich die Hamburger Bezeichnung für „Auswärtiger“ oder „Zugezogener“ – also für einen Nichthamburger.

Laut Wikipedia stammt das Wort aus der Zeit, als Auswärtige beim Betreten einer Stadt am Stadttor eine Gebühr entrichten mussten und dafür eine Quittung erhielten. Ein Quiddje ist also jemand, der eine solche Quittung in der Stadt mit sich herumträgt. Der Begriff ist wertend, wenn auch nicht beleidigend. Selbst den Hamburger Bürgermeister Herbert Weichmann, der in Oberschlesien geboren wurde, haben die alteingessenen Hamburger hinter vorgehaltener Hand als „der Quiddje aus Schlesien“ bezeichnet.

Die Hamburger sind nett zu ihren Quiddjes – aber ein Hamburger zu werden, ist gar nicht so leicht – siehe auch „Was ist denn …ein Hanseat“!

Fit in Hamburg

4 Nov

Wer neu in Hamburg ist und sportlich werden oder bleiben möchte, macht sich früher oder später auf die Suche nach einem Fitness-Studio. Da bietet Hamburg eine ganze Menge in allen Preisklassen aber auch für alle Geschmäcker… fangen wir mal ganz oben an:

Von der Meridian Spa Seite

Von der Meridian Spa Seite

Meridian Spainzwischen 4 mal in Hamburg: sehr groß in Wandsbek, klein aber fein in der City (nähe Landungsbrücken), edel in Eimsbüttel (nennt sich Meridian Spa Eppendorf ha ha…) und inzwischen auch im Alstertal. Der Zusatz „spa“ deutet schon an, worauf es hinausläuft:

Ganzheitliches Wohlgefühl für Körper, Geist und Seele ist das Motto. Deshalb legt man großen Wert auf Entspannung. Neben klassischem Gerätetraining gibt es bis zu 70 Kurse inklusive Yoga, Pilates, Feldenkrais, Qi Gong und Tai Chi. Große Wellness-Bereich mit Saunen, Dampfbädern, Pools, Whirlspools etc.

Wer wirklich nicht nur Training sondern auch Entspannung sucht und sich die Zeit dafür nehmen kann und will, ist hier gut aufgehoben und hat die 75,- bis 109,- Euro Mitgliedsbeitrag pro Monat gut investiert.

Wer ebenfalls Luxus gewöhnt ist, es aber „sportlicher mag“ kann entscheiden zwischen:

ELIXIA 3 mal in Hamburg nämlich in Bahrenfeld, in Langenhorn und in Wandsbek. Ich kenne selbst nur das in Bahrenfeld, sehr schöne Anlage mit einem tollen Schwimmbecken, dafür kleiner Saunabereich. Moderne Geräte auf 4.300 Quadratmetern, schicke Mitglieder, flexible Tarifgestaltung – auch Kurzmitgliedschaften sind gut möglich. Sonst monatlich ab 67 Euro.

HOLMES PLACE – hinter dem Einkaufszentrum Hamburger Straße in Barmbek liegt der nächste Fitness Luxustempel mit satten 5.500 Quadratmetern. Inzwischen macht auch eine Filiale in Bahrenfeld dem dortigen Elixia Konkurrenz. Auch hier gehobenes Ambiente, Schwimbad und Sauna, drei Studios die ebenfalls Yoga und mehr anbieten. Preise werden nur persönlich verraten – die werden schon wissen, warum…

Auf den ersten Blick nicht ganz so luxuriös aber dafür schwer angesagt:

Die KAIFU-LODGE in Eimsbüttel.  Sie gilt als der Trendsetter unter den Fitness- und Wellness Clubs der Hansestadt da jeder Trend der nach Deutschland schwappt meist zu aller aller allererst in die KAIFU LODGE kommt.

Kostprobe gefällig? In den mehr als 200 Kursen pro Woche gibt es unter anderem Polebatics, Reality  Fight, X-Do, Dance’n Strip, Freaky Step, NoVanity Hip Hop und NIA Floorplay. Hä? Regelmässige Wellspirit Days informieren und geben Gelegenheit, sich die neuesten Trends anzusehen oder gleich mit zu machen. Ausserdem veranstaltet die Kaifu Lodge regelmässig Parties und Specials. Großer Vorteil hier: Mitglieder dürfen auch das gesamte Angebot des angeschlossenen Kaifu Bades (eigentlich ein Bad des Bäderlands Hamburg) mitnutzen inkl. Schwimmbad innen und außen sowie Sauna, Dampfbad etc. Da die Kaifu Lodge gerne auch ihr Image als junges, hippes Studio halten möchte, gibt es meist Sonderpreise für Studenten und Mitglieder unter 25 (regulär ab 75,-/Monat).

Wer mit weniger „Gimmicks“ oder „Schnickschnack“ auskommt, der findet von allen gängigen Ketten Filialen in allen Ecken der Hansestadt.

Besonders erwähnt sollen aber noch sein: Der ETV – der Eimsbüttler Turnverein – das ETV-Studio fast direkt gegenüber der Kaifu Lodge bietet für 51,55 Euro monatlich (ETV-Mitglieder günstiger) ebenfalls ein gutes Programm und einen ansehnlichen  Gerätebereich sowie immerhin eine finnische Sauna.

Wer wirklich nur Sport und das möglichst günstig will, dem sei Sportspaß empfohlen: Für 8,85 Euro im Monat kann man in über 80 Sporthallen der Hansestadt an ca. 1.300 Kursen pro Woche teilnehmen. Gegen Aufpreis (22,50 bis 26,50 Euro) kann man auch Sportstudios nutzen, die der Verein inzwischen in  Altona, Billstedt, am Berliner Tor, Holsteinischer Kamp und Mexikoring (City Nord) betreibt.

Günstiger kann man nur noch um die Alster joggen 😉

Möbel kaufen in Hamburg

2 Nov

Neu in der Stadt und endlich eine eigene Wohnung ergattert?

Herzlichen Glückwunsch.

Doch wohin, wenn in der Wohnung etwas fehlt, um es wirklich wohnlich zu machen?

Natürlich gibt es südöstlich und nordwestlich von Hamburg eine Filiale des schwedischen Möbelriesen IKEA – und seit neuestem mitten in Altona… aber es darf ja auch ruhig mal etwas individueller sein, doch woher nehmen? Und was, wenn es einfach um ein paar Dinge zum Aufpeppen gehen soll, die nicht jeder Gast gleich erkennt und sagt: „Achja, das hab ich auch!“?

Glücklicherweise gibt es in Hamburg ein paar tolle Adressen, die Abhilfe schaffen:

Neben den weiteren Wohnriesen wie Möbel Höffner in Eidelstedt am Autobahndreieck Nordwest A7 / A23 und den anderen Möbelhäusern auf der sogenannten Möbelmeile Halstenbek gibt es auch mitten in der Stadt ein paar sehr, sehr nette Geschäfte für unterschiedliche Budgets:

Wohngeschwister

Der Laden in einem Hinterhof in der Schanzenstraße ist gar nicht zu verfehlen: Vorne ein Laden mit Möbeln und Bestellmöglichkeiten für Stoffe und Schaumstoff und dahinter ein komplettes Loft voller Schätze und Kostbarkeiten in unterschiedlichen Stilrichtungen. Sehr nett gemacht und sehr, sehr verführerisch aber auch inspirierend.

BAQU

Mitten in der Schanze ist ein Laden für Möbel und Deko, nein zwei, nein drei, nein – doch nur einer: Die Fronten sind in den hinteren Räumen miteinander zu einem großen labyrinthartigen Laden verbunden. Ein Besuch lohnt sich, denn man kann hier so manches Schnäppchen machen und die orientalischen Inhaber lassen (vor allem bei Möbeln) unter Umständen auch mit sich handeln: Susannenstraße 39

Die Wäscherei

Die Institution in Winterhude ist inzwischen in die City Nord gezogen (Mexikoring 27-29) und hat schon seit vielen Jahren Kult-Status: In einer Art „Shop-in-Shop“ Prinzip gibt es Lampen, Teppiche, Kissen, Badezimmer-Artikel, Möbel aller Stilrichtungen, Deko, Geschirr und alles, was man sonst noch braucht und auch wieder nicht. Am Samstag gibt’s Musik vom DJ aber auch eine Menge anderer Besucher… daher am besten an Wochentagen kommen und schlendern.

Home & Garden Winterhude

Direkt am Goldbekplatz in einem alten Loftgebäude findet sich von Shabby Chic über Asia Style bis hin zu edlem Interieur alles, was Haus und Garten stilvoll schöner macht.

Le Marrakech

Wer auf orientalische Möbel, Fließen und Deko steht, für den lohnt sich ein Ausflug nach Groß Borstel – der sonst eher unscheinbare Stadtteil hat versteckt hinter dem Nedderfeld (Adresse ist Kellerbleek 10) eine ganz besondere Überraschung parat: In einer großen Halle mitten im Nirgendwo eines Industriegeländes taucht man in eine andere Welt: Plötzlich steht man mitten in Marrakech und findet hier alles (!) was das Herz begehrt, wenn es um orientalisches Interieur geht. Nicht ganz billig aber auf jeden Fall einen Besuch wert! Absoluter Traum.

Geheimtipp für ganz kleine Budgets: Stilbruch

Stilbruch gibt es zwei mal in Hamburg – einmal in Altona, ganz praktisch gegenüber von 1000 Töpfe in der Ruhrstraße 51 und einmal in Wandsbek in der Helbingstraße 63. Stilbruch ist ein Tochterunternehmen der Hamburger Stadtreinigung und hier wird im Grunde alles angeboten, was andere Hamburger nicht mehr haben wollen oder hinterlassen haben. Das Angebot ist zum Teil sehr trashig aber es sind auch immer wieder echte Fundstücke und Schnäppchen dabei und die Preise sind absolut moderat, denn hier möchte man vor allem auch Geringverdienern die Chance geben, an Alltagsgegenstände zu kommen. Hier gibt’s Möbel, Geschirr, Lampen, Haushaltsgeräte und sogar Fahrräder zu vernünftigen Preisen. Wer also z.B. einfach Gläser braucht oder Bilderrahmen und nicht so anspruchsvoll ist, kann hier zum Flohmarkt-Tarif shoppen.

Made in Hamburg: Yokozuna

2 Nov

Update: LEIDER ist der YOKOZUNA Shop und auch das Café geschlossen worden.

😦

Das Konzept von Yokozuna ist so einfach wie genial:

Künstler, Designer, Kunsthandwerker, Bastler oder schlicht Verrückte (wie es scheint) können in dem kleinen Laden ein Regal mieten und ihre Produkte dort zum Verkauf anbieten.

Da sind zum Teil echt geile Sachen dabei, manchmal auch totaler Quatsch – aber es ist definitiv die Fundgrube für Ungewöhnliches jenseits des Mainstreams.

Ergänzt wird das ganze durch ein Sortiment aus Lomographie Kameras, Aufbügler, Schmuck und diverseste Geschenkartikel.

Yokozuna

Es lohnt sich, sich dafür richtig viel Zeit zu nehmen und mindestens 2 Runden durch den vollgestopften Laden zu drehen, denn man findet stets etwas, dass man vorher übersehen hatte. So finden sich ungewöhnliche Geschenke, kleine Gadgets aber auch tolle Sachen für die neue Wohnung. Da der Laden nur ein winziges Schaufenster hat, kann man ihn leicht übersehen – also Augen auf in der Weidenallee!

Danke Yokozuna!

YOKOZUNA

Weidenallee 17, 20357 Hamburg

Speziell: Arizona Steakhouse

2 Nov

Essen gehen in Hamburg: Da sieht man oft vor lauter Wald die Bäume nicht mehr. Wenn man gute Steaks zu schätzen weiß, gibt es seit vielen, vielen, vielen, vielen Jahren eine zuverlässige Adresse in Winterhude in der Kurve der Barmbeker Straße nahe dem Winterhuder Marktplatz: Das ARIZONA.

Der Laden wird in den üblichen Hamburger Medien kaum genannt und dennoch immer voll… zu Recht:

Krieg ich doch mal ernsthaften Fleischhunger… hier kann man nichts verkehrt machen. Rindersteaks in allen Größen und aus allen Teilen oder die superleckeren Lammfilets… wir stehen jedes mal vor derselben schweren Entscheidung.

Leckere Beilage: Der Spinat… Gemüse is ja gesund und das Steak soll nicht so alleine bleiben.

Die Steaks werden auf Holzkohle gegrillt (und das riecht man im Lokal und gegebenenfalls auch an den eigenen Klamotten hinterher – aber was soll’s) und beim Servieren kommt stets die alles entscheidende Frage: „Kennen Sie schon unsere Soße!?“ – mehr ein Befehl als eine Frage und auf das von mir stets mit Freuden verkündete „Nein“ erfolgt die argentinische Belehrung über die Heilwirkung der fünftausend Kräuter die einen um Jahre älter werden lassen… oder so ähnlich… jedenfalls ist das Zeug grün, tierisch lecker und schmeckt nach Knoblauch…

Die eigentliche Attraktion des Ladens kommt erst etwas später: der Wirt!

Wer in der Nähe der Theke sitzt kann gut beobachten, wie sich auch das Team darauf einstellt, dass der Chef jetzt im Haus ist. Der Mann ist überaus zuvorkommend und freundlich, ebenso spendabel. Aber er hat so einen Touch, der mich immer wieder „fasziniert“ – hat was von Bond-Bösewicht Blofeld…

…als ich neulich mit einem Freund viel zu besprechen hatte und lange im Arizona saß, waren irgendwann nur noch wir und der Wirt übrig – also verlangten wir nach der Rechnung… was er mit einem lächelnden aber gefährlich klingenden „Warum wollen Sie schon gehen, gefällt es Ihnen nicht bei uns?!?“ quittierte… danach hatte ich die halbe Nacht Alpträume. Kann aber auch an zu viel zu gutem Essen zu später Stunde gelegen haben.

ARIZONA Steakhouse

Barmbeker Str. 150, neben dem Winterhuder Marktplatz, 22299 Hamburg

Cineasten-Geheimtipp: B-Movie

2 Nov

Eine versteckte – von vielen wohl bisher auch unbemerkte-  Perle auf St. Pauli: Das wohl kuscheligste Kino Hamburgs!

Das B-Movie im Hof in der Brigittenstraße 5 wird von einem Verein begeisterter und fleissiger Cineasten betrieben. Das Foyer hat Boheme-Charme: 50er Jahre Mobiliar – aber alles ist nicht so “zwangslässig” gestylt wie man es aus der Schanze kennt, sondern wirklich authentisch. So richtig schön altmodisch eben – und irgendwie auch romantisch.

Für wenig Geld gibt es auf den knapp 60 roten Samtsitzen des kleinen Kinosaals Klassiker, Experimentelles und manchmal auch Absurdes zu sehen. In jedem Fall ist schon das Kino selbst einen Besuch wert!

Abzug gibts, weil meine Nase so empfindlich ist und das alte Gebäude ein klein bisschen mufft…

B-Movie

Brigittenstraße 5, 20359 Hamburg – St. Pauli

 

Fleisch in Bio-Qualität: Schlachterei Wagner

2 Nov

„Bio seit immer“ lautet der markige Slogan der Familienschlachterei in Eimsbüttel. An der Ecke Osterstraße und Methfesselstraße (U2 Lutterothstraße) findet man hier einen von außen zunächst etwas altbackenen Laden, dessen Besuch sich aber für jeden, der gerne Fleisch ohne Massentierhaltungsmist genießen möchte lohnt.

Absolut bestes Fleisch aus überwiegend eigener Zucht in Bioqulität zu vernünftigen Preisen. Ich steh ja ohnehin mehr auf Huhn – aber auch das gibt’s hier besser als irgendwo sonst: Die Hähnchen von Wagner hatten „Ausgang“ auf dem Hof und das kann man sehen und schmecken.

Dazu bodenständig, herzhafte Auswahl an Wurst und Schinken und immer ein freundliches Lächeln.

Der Weg lohnt sich: Einer der besten Schlachter überhaupt!

Schlachterei Wagner

http://www.schlachterei-wagner.de

Methfesselstr. 51, 20257 Hamburg

Geöffnet Dienstag bis Freitag von 7:30 Uhr bis 18 Uhr (Freitag bis 18:30) und Samstag bis 13 Uhr

Wein, Wasser & Gesang: Weinland Waterfront

2 Nov

Zum einen ein sehr gut ausgestatteter Weinhändler, der etwas von seinem Geschäft versteht:

Zwischen 3,50 und 350 Euro gibt es alles, was sich zu trinken lohnt. Die Beratung ist unaufdringlich, freundlich aber auch ehrlich und meist kauft man mehr, als man sich vorgenommen hatte – doch nie habe ich es bereut.

Zum anderen ist das Weinland ein ganz besonderer Veranstaltungsort, eine Weinbar, ein Bistro, eine offene Bühne, ein Treffpunkt…

Vor allem am Sonntagnachmittag, wo Besitzer Ralf Bochinski seine Musikerfreunde einlädt und auch selber mal in die Saiten greift. Dort kann man dann ganz überraschend Jamsessions beiwohnen in denen auch der ein oder andere Star plötzlich erscheint und zum Mikro oder zur Gitarre greift.

Wie könnte ein Wochenende besser ausklingen als mit Wein und Gesang?

Weinland Waterfront

Große Elbstrasse 146, 22767 Hamburg

Schöner Shoppen: Goldbekufer-Markt

2 Nov

Der Wochenmarkt am Goldbekufer (Winterhude) beginnt ganz praktisch direkt an der Brücke am Ende des Mühlenkamps (praktisch für alle ohne Auto: Hier hält auch der Bus) und führt idyllisch am Ufer des Goldbek-Kanals entlang.

Der Markt ist nicht nur eine Fundgrube für frisches Gemüse, Bioprodukte und einfach gute, regionale Lebensmittel, sondern am Samstagvormittag auch der Treffpunkt im Stadtteil. Ganz am Ende ist ein Muffinstand mit Kaffee-Ausschank an dem sich die Menschen in Trauben zum „Schnacken“ treffen und freundliche, aufgeschlossene Neuhamburger werden meist nett aufgenommen und finden hier schnell Anschluss.

Wer danach noch nicht müde ist, kann zurück gehen und ein bißchen über den Mühlenkamp und durch die Gertigstraße bummeln.

Schöner shoppen: Isemarkt

2 Nov

Mein absoluter Lieblingsmarkt in Hamburg: Hier gibt es nicht nur das übliche (und sehr gute) Obst und Gemüse aus dem alten Land und aus aller Welt – neben Fleisch und Fisch in allen Varianten gibt es hier auch jede Menge aussergewöhnlicher Spezialitäten, Kunst, Floristik und Geschenke.

Die Zusammenstellung ist einmalig und nur hier so zu finden:

Jeden Dienstag und Freitag am Vormittag öffnet der Markt unter der Trasse der U3 zwischen Hoheluft und Eppendorfer Baum die Stände.

Am besten startet man an der U-Bahn Hoheluft – das erste Highlight kommt nach wenigen Metern links: Kräuterhexe Ina mit ihrem Stand voller duftender Kräuter, Gewürze, Trockenfrüchte und exotischer Zutaten. Der Stand ist außergewöhnlich schön und es gibt kaum etwas, was es nicht gibt. Immer irgendwo in ihrer Nähe: “Der Seifenmann” – nicht ganz billig – aber aussergewöhnlich: In Hamburg per Hand hergestellte Seifen mit erlesenen ätherischen Ölen – der kleien Luxus für den Alltag.

Im nächsten Abschnitt riecht es bald nach frisch gebackenem Kuchen: Auf der rechten Seite erscheint nämlich bald Meckmans Muffins – dort auf jeden Fall eine Stärkungspause einlegen. Mein Tipp: Pecan-Mandel oder Himber-Weisse-Schokolade Muffin. Die Stände nebenan bieten sehr gute Quallität: rechts Obsthof Kalin – Hamburgs beste Äpfel in bioqualität zu hervorragenden Preisen, links eine große Auswahl an sehr guten Kartoffeln, frischen Eiern und bestem Honig – ebenfalls günstig zu haben. Meiden Sie lieber den Fischstand, der freitags gegenüber steht – der Geruch spricht für sich, gehen Sie lieber weiter und fragen Sie direkt neben dem Kartoffelstand bei “Schinken-Alex” nach den Sylter Lammbratwürsten – unbedingt mitnehmen!

Kurz darauf erreichen Sie Hamburgs größten Käsestand – die Preise sind gehoben aber Qualität und Auswahl sind einmalig. Direkt gegenüber verpasst man daher leicht eine weitere kleine Attrraktion: Einen sehr kleinen Stand mit sehr, sehr schönen Schokoladenspezialitäten. Wunderbare kleine Geschenke.

Kurz darauf erreicht man den beliebtesten Gemüsestand des Marktes – immer leicht zu erkennen an der langen Schlange – auch wenn es viele gute Stände für Gemüse gibt – hier scheint es die beste Qualität zum günstigsten Preis zu geben. Ausserdem eine große Auswahl an Kräutern im Topf für Balkon und Garten.

Irgendwo dazwischen: “Die Pastafrauen” – jede Woche neue, hausgemachte Pastaspezialitäten wie z.b. Tortelini mit Ingwer-Ricotta Füllung – aber auch traditionellere Rezepturen. Sehr lecker sind auch die versch. Sorten Pesto.

Wer einen Hund hat, für den lohnt sich der Besuch doppelt, denn Torstens Hundefutterstand ist zwar geruchsmässig kein Highlight aber hier gibt es zu unschlagbaren Preisen alles was Vierbeiner glücklich macht: Pansen, Kehle, Blättermagen, Schlund, Rindfleisch roh und gekocht, Schweineohren, Hühnerfüsse… ein Paradies für Doggies, dass Herrchen kein allzu tiefes Loch in die Geldbörse reist. Direkt nebenan gibt es wunderschöne und individuelle Geschenke für Babies und Kinder.

Die Verführung im nächsten Abschnitt beginnt am Trockenfrüchte- und Teestand von Herrn Daniel – dem gegenüber abwechselnd wunderbare echte Vanille oder Bergkäse verkauft wird… bald duftet es verführerisch nach frischen Kräutern – das könnte der Stand der Vegetarier mit ihren frisch gebacknen Pizzas oder der Perser gegenüber sein: Ein stets gut gelaunter aufgeweckter Mann mit einer überbordenden Auswahl frischer Cremes und Mezze, die jedes Mal verführen und man immer mehr kauft, als man eigentlich wollte… wer kulinarisch nicht so leicht zu verführen ist, bleibt vermutlich ohnehin vorher schon am Schmuck- und Kerzenstand hängen… Kerzen in allen Größen und Farben und wunderschöner Schmuck (im Winter mehr Kerzen – im Sommer mehr Schmuck – aber immer eine Versuchung).

Und wem das noch nicht reicht… es kommt ja noch Hamburgs größter Fischstand mit verführerischen Salaten, ein Stand nur mit Salaten (die Heringssalate sind alle Knüllerl), mehrere großartige Stände mit frischer Pasta und Antipasti, der Franzose – dessen Stand stets nach frisch gebackenen Croissants riecht und der die kulinarischen Versuchungen Frankreichs auf engstem Raum offenbart und natürlich Pingel: Pingel der Traum aller Naschkatzen… Ein Familienbetrieb der fast alle Pralinen, Schokoladen, Kekse und Bonbons aus dem Angebot selbst herstellt und für insgesamt mindestens 1 Tonne Übergewicht bei Hamburgs Bürgern verantwortlich ist 😉 – weshalb ich den Stand nur alle 2 – 3 Monate besuche – und trotzdem immer wiedererkannt und freundlich willkommen geheissen werde.

Ich könnte noch seitenweise schwelgen – aber am besten ist: Man erlebt es selbst. Das allerbeste am Isemarkt ist nämlich: Egal wie das Wetter ist, man bleibt trocken und muss sich nie überlegen, wie man gehen soll um alle Stände begutachten zu können – man geht eben einmal hoch und dann wieder runter – und dann ist man dreierlei: Pleite, satt und glücklich.

Mittagessen um die Messen

6 Okt

Für die arbeitenden „Hamburganfänger“ darf ein leckerer Mittagstisch nicht fehlen. Zum Beispiel zwischen Stadtmitte und Eimsbüttel rund um die Messehallen (U2 Messehallen – für alle die nicht dort sind, sondern hin wollen).

Gleich zwei „Institutionen liefern hier leckere Mittagstische:

Den leckersten Mittagstisch auf dieser Ecke findet man im Kochkontor. Tina Olufs hat es geschafft im ersten  Kochbuchladen eine Küche zu integrieren. Dort kocht Sie mit ihrem Team aus den Kochbüchern, die man dann auch direkt kaufen kann, wenn man möchte. Unter www. kochkontor.de kann man den aktuellen Speiseplan einsehen.Das Kochkontor befindet sich in der Karolinenstrasse 27, 20357 Hamburg.

Ein bißchen versteckter aber genau so lecker ist das MOOI im Hinterhof der Karolinenstraße 7. Hier gibts Mittagstisch frisch aus regionalen (überwiegend bio) Zutaten zu fairen Preisen auf den Teller: Unter anderem hausgemachte Maultaschen, Salate, mediterranes und norddeutsches und immer ein schönes Pastagericht. Infos unter www.mooi-menue.de/

Ebenfalls ganz nah bei der Messe: In Schanze etwas versteckt im sogenannten Schlachterviertel befindet sich das Lokal1, dort wird von Spitzenköchen ein leckerer und einfacher Mittagstisch angeboten. Lokal1, Kampstraße 27, 20357 Hamburg

Wer es nicht direkt an der Messe haben muss: Nicht weit entfernt ist auch dieWeidenallee. In der Nummer 20 befindet sich das Restaurant R&B. Dort bekommt man leckere Speisen zu guten Preisen nach dem Motto „Futtern wie bei Muttern“ und mit etwas Glück kann man dort auch allerlei Prominente bei der Nahrungsaufnahme beobachten.

Mahlzeit!

Fußball & Burger: Old MacDonald

2 Okt

Wenn es bei uns heisst, gehen wir zu “McDonald” dann meinen wir nicht eine klebrige, hellerleuchtete Filiale einer überteuerten, amerikanischen Burgerbraterei.

Nein, bei uns heisst das:

Vielleicht gehen wir Fussballgucken (auf Großbild!), auf jeden Fall Bier trinken (2 Sorten Pils, Guiness und diverses andere vom Fass) und vor allem aber – ja dann doch – Burger essen!

Das Old MacDonald liegt an einer Ecke im Eimsbüttler Wohngebiet nur ein paar Schritte von der oberen Osterstraße entfernt. Man kommt daher vermutlich nicht zufällig daran vorbei (es sei denn, man wohnt da) – aber es lohnt sich, da mal hinzugehen:

Die Burger des OLD Mac Donald sind mit denen des Beinah-Namensvetters nicht ansatzweise ähnlich… da reden wir noch nicht mal vom selben…  Beim OMD gibt es noch richtige Burger: Man wähle in 2 Gewichtsklassen ob mit oder ohne Käse und/oder Speck mit knusprigen Kartoffelecken, lecker lecker und in jedem Fall so reichlich, dass der Burgerhunger für lange Zeit gestillt bleibt und das zu Preisen, die mehr als fair sind (ab 5,90 wenn ich das recht erinnere). Ausserdem gibt’s wöchentliche “Sonderburger” – die bisher immer super lecker und freundschaftlich günstig waren… Sehr lecker übrigens auch die Steaks.

Wer nicht auf Fussball steht, sollte auf keinen Fall an Spieltagen zum OMD kommen – denn da ist dann auch wirklich Fussball angesagt – ansonsten lohnt der Laden einen Besuch, wenn ihr auf dicke, kross gebratene Buletten aus gutem Rindfleisch in ordentlichen Protionen steht!

Old MacDonald – Eimsbüttel

Stellinger Weg 33, 20255 Hamburg

Einkaufszentren in Hamburg

2 Sep

Hamburg hat – wie jede andere Stadt – auch einige Einkaufszentren, in denen man bei schlechtem Wetter trocken bummeln kann oder eben viele Geschäfte unter einem Dach findet. Wir möchten hier die wichtigsten kurz vorstellen:

Im Südwesten liegt das ELBE EINKAUFSZENTRUM

Das sogenannte EEZ liegt an der Hauptstraße (B431) zwischen Groß Flottbek und Osdorf. Die Buslinien 1, 21, 22, 37, 39, 186 und 283 halten direkt am Haupteingang des Centers. Das Center ist für die mittelgut betuchten Westhamburger gedacht und hält eine bunte Mischung aus höherpreisigen und moderaten Geschäften parat. Wenn das Wetter besser wird, kann man sich ja im nahegelegenen Jenischpark erholen…

Im Nordosten liegt das ALSTERTAL EINKAUFSZENTRUM

Das AEZ ist sozusagen das Äquvivalent zum EEZ – auf der anderen Seite der Stadt (und wird von derselben Gesellschaft betrieben). Das Angebot ist ähnlich – jedoch noch etwas hochwertiger und hochpreisiger als im EEZ, sind die Nachbarn aus Poppenbüttel und Wellingsbüttel doch Luxus gewöhnt… Sie erreichen das AEZ mit den Buslinien 8 und 24 sowie mit der S1/S11.

In Altona lockt das MERCADO direkt am Altonaer Bahnhof.

Der Clou hier ist eine Art „Marktplatz“ als Zentrum, in dem es ein paar Spezialitätenstände aber vor allem Imbisse aller Art gibt. Man kann hier also auch recht günstig essen und dann shoppen. Das Angebot ist eher niedrigpreisig (H&M, C&A etc.) aber es warm, trocken und man kann ein bißchen rumbummeln.

Östlich der Alster liegt das Einkaufszentrum Hamburger Meile

Es ist ebenfalls gut erreichbar, denn die U-Bahn hält fast vor der Tür (U3 Mundsburg) und es ist das längste Shoppingcenter Europas und war lange ein Sorgenkind in Hamburg, da es nicht so gut besucht war, was zur Abwanderung vieler Shops führte, was dazu führte dass es nicht so gut besucht wurde… inzwischen wurde renoviert und umgebaut und man kann in über 150 Läden aller Art sein Geld loswerden oder einfach nur im Trockenen bummeln…

In Wandsbek wirbt das Quarree mit etwa 90 Läden und Cafés und regelmäßigen Veranstaltungen nicht nur um die Wandsbeker. Nett ist hier, dass man aus der U-Bahnstation Wandsbeker Markt (U1) direkt ins Einkaufszentrum schlendern kann. Außerdem gibt es einen kleinen Wochenmarkt mit regionalen Lebensmitteln.

Die Europa-Passage in der Innenstadt (zwischen Jungfernstieg und Mönckebergstraße) ist sicher das prestigeträchtigste, dafür aber auch das am meisten diskutierte. Es ist groß, laut, voll… aber wer’s mag…

Das Phönix-Center ist das Einkaufszentrum südlich der Elbe am Harburger Bahnhof und in Niendorf gibt es das Tibarg-Center. Beide sind recht nett – aber ein Fahrt extra dorthin lohnt sich unserer Meinung nach jetzt nicht unbedingt, wenn man nicht ohnehin in der Nähe wohnt. Es gibt in Hamburg insgesamt etwa 20 Einkaufszentren – aber viel schöner ist es, durch die Quartiere und Stadteile zu streifen… wir bieten hier ja auch noch eine Menge guter Tipps für schöneres Shopping an. Also: Happy Shopping in Hamburg!

 

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