Hummel-Hummel, Mors-Mors

22 Okt

Dieser Hamburger Gruß ist „Hummel, Hummel – Mors, Mors“, welcher vom damals im „alten“ Hamburg arbeitenden Wasserträger Johann Bentz stammt, der den Spitznamen „Hummel“ hatte und bis zu seinem Tod 1854 in Hamburg lebte. Wenn er vorbeikam, sagte man spöttisch „Hummel, Hummel“. Er antwortete darauf „Mors, Mors“.

Als Mors bezeichnet man in Hamburg den Hintern. Der Gruß ist in Hamburg allerdings heutzutage nicht mehr gebräuchlich – man hört ihn allenfalls noch bei Stadtrundfahrten (von den Touristen).

Heute ist in Hamburg als Gruß ein „Moin“ allgemein üblich. Das heißt nicht (wie fälschlicherweise oft verstanden) „Guten Morgen“ sondern wörtlich „guten“, was sich auf alle Tageszeiten beziehen kann.

Mit Moin sind Sie also meist auf der richtigen Seite 🙂

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Eine Antwort to “Hummel-Hummel, Mors-Mors”

  1. Vahdet 27. Juli 2016 um 17:20 #

    Es sollte hier noch erwähnt werden, dass es einen Unterschied zwischen „Moin“ und „Moin Moin“ gibt. Viele Hamburger kennen den Unterschied selbst nicht. Das zweifache Moin, sagt man dann, wenn man auf keinen weiteren klön Lust hat.

    Beispiel: man kommt in ein Geschäft: „Moin Moin“
    Man bezahlt und geht einfach ohne weiteren Schnack!

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