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Wenn man im Sommer um die Außenalster spaziert (übrigens eine beliebte Jogginstrecke – die 7,6 km werden von Leuten wie Udo Lindenberg und Johannes B. Kerner gerne mal abgerannt) gibt es einiges zu sehen:

Zig kleine Segelboote kreuzen auf der 164 ha großen Fläche des Binnensees herum und man wundert sich, wie gut das klappt.

Die Alster selbst ist ja eigentlich ein kleines Flüßchen, das um 1190 im Bereich des heutigen Jungfernstieges und dann nochmal 1235 an anderer Stelle aufgestaut wurde um eine Kornmühle zu betreiben.

Die Kapitäne der Alsterkreuzer erzählen dazu gerne, dass sich da einer wohl ein bisschen verschätzt hätte… Das ist auch gar nicht so falsch – aber offenbar hat das damals niemanden gestört. Und so kommen wir zu einem See und zahlreichen Segelschulen, mitten in der Stadt.

Die Alster lässt sich auch mit Tretbooten, Kanus und Ruderbooten befahren, die man bei zahlreichen Anbietern rund um die Alster und in den vielen Kanälen mieten kann. Die Preise dafür liegen bei saftigen 13,- bis 20,- Euro pro Stunde – dafür sieht man aber auch die schönen Häuser und Grundstücke an den Alsterkanälen mal von der Gartenseite aus.

Segeln auf der Alster

Tatsächlich kann man ein Segelboot schon ab 16 Euro pro Stunde mieten. Voraussetzung dafür ist allerdings ein Segelschein – oder wie es korrekt heisst: Ein Sportbootführerschein Binnen/Segeln.

Bei den Segelschulen um die Alster wie beispielsweise der Segelschule Pieper oder Käptn Prüsse kostet ein solcher in Theorie und Praxis um die 400 Euro. Beide Veranstalter bieten Interessierten (oder schlicht Neugierigen) auch eine Stunde Schnuppersegeln an (Pieper: 30 Euro pro Person / Prüsse: 20 Euro für 1 und 30 Euro für 2 Personen), die bei einer Anmeldung zum Segelkurs sogar verrechnet wird.

Bei der Segelschule Pieper kann man dann anschliessend zwischen einer Jolle (für bis zu 4 Personen) für 16 Euro die Stunde und einem Centauer (bis zu 6 Personen) für 20 Euro die Stunde wählen.

Prüsse bietet ausserdem neu ein “Skippi 650 Race” an – Hochseefeeling auf der Alster? Naja – wenn der Wind stimmt und der Segler weiss wie’s geht kann man die 50 Euro für eine Stunde mal ausgeben…

Auf jeden Fall ist es sein Riesenspaß, den wir jedem Neuhamburger sehr empfehlen können.

Hier einige Adressen von Hamburger Segelschulen:

  • Blyze & Blume/Der Seebär, Breite Straße 1, Telefon 0 40/31 64 17
  • Die Segel- und Motorbootschule PIEPER
    An der Alster/Atlantic-Steg, Telefon 0 40/24 75 78
    Herfort R. & A., Holzhafenufer 2, Telefon 0 40/78 67 25
  • Nautilus-maritim, Bramfelder Chaussee 24, Telefon 0 40/61 26 86
  • Segelschule Well Sailing – Richard Jeske, Gaußstraße 15, 22765 Hamburg, Telefon: 0 40/43 18 90 70
  • Sportbootschule Christa Bertling, Holzhafenufer 4, Telefon 0 40/733 10 71
  • YACHTSCHULE MERIDIAN, 20539, Billhorner Röhrendamm 92,
    Telefon 0 40/78 48 72

Es gibt in Hamburg zwei wahre Perlen, die etwas Wetter bedingt zu genießen sind. Beide Perlen befinden sich an Gewässern und geben den Blick darauf wieder. Und da es nunmal in Hamburg zwei bedeutende Gewässer gibt, handelt es sich um die Strandperle an der Elbe und die Alsterperle an der – na? Genau, an der Alster – in diesem Fall die Außenalster.

Neben dem unbeschreiblichen Blick – Fotos werden folgen! – gibt es in beiden Gaststätten ein paar sehr leckere Spezialitäten wie Pommes in der Strandperle und Buletten, Frikadellen oder wie auch immer in der Alsterperle. Bei beiden wird die kostengünstige Selbstbedienung groß geschrieben und beleben sich überwiegend in den sonnigen Monaten des Jahres.

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