You are currently browsing the category archive for the ‘Was ist denn…’ category.
Fußball ist in Hamburg eine Frage der Ehre: Die einen schlafen in blauweisser Bettwäsche, hören Lotto King Karl und pilgern in Richtung Stellingen, während die anderen in braun alles andere als braun sind und St. Pauli erbeben lassen, dass man es bis nach Eimsbüttel hört. Nicht zu vergessen den ebenfalls sehr beliebten Altona 93!
Doch um einen Mann darf es eigentlich keine Diskussion geben, auch wenn er über 20 Jahre lang beim HSV gespielt hat, denn er ist ein Original: Uwe Seeler.
Der Herr ist mittlerweile über 70 und bewohnt ein Häuschen in Norderstedt. Er hat den HSV nie verlassen (wofür Pauli Fans ihn auch gerne mal “Euch Uwe” nennen), obwohl man ihm damals eine Rekordablösesumme bot. Er war Kapitän der Fußballnationalmannschaft und ist bis heute Ehrenspielführer und ewiger Torschützenkönig des HSV. Nicht umsonst steht also der riesige bronzene Fuß von “Uns Uwe” vor dem Hamburger Volksparkstadion.
Wikipedia weiss noch viele andere, sehr eindrucksvolle Fakten – doch meist sagen Bilder mehr als Worte:
Wen man mit Jemanden ein Klönschnack hält, dann führt man eine lockere Unterhaltung.
wo es doch in Hamburg jede Menge Kamps, Blätter, Durchschnitte, Moore, Twieten, Wege, Alleen, Bahnen, Höhen, Plätze, Parks, Stiegen, Brücken, Glacis, Ufer, Wälle, Wöhre, Dämme, Stücken, Chausseen, Brooke, Wische, Koppeln, Fänge, Mühren, Forts, Horste, Rehme, Gräben, Blicke, Pfade, Häuser, Borne, Pflüge, Dieke, Züge, Alster
, Hoffe, Felder, Passagen, Höfe, Hörne, Holte, Boome, Gassen, Kollaus, usw. gibt
Dieser Hamburger Gruß ist „Hummel, Hummel – Mors, Mors“, welcher vom damals im „alten“ Hamburg arbeitenden Wasserträger Johann Bentz stammt, der den Spitznamen „Hummel“ hatte und bis zu seinem Tod 1854 in Hamburg lebte. Wenn er vorbeikam, sagte man spöttisch „Hummel, Hummel“. Er antwortete darauf „Mors, Mors“. Als Mors bezeichnet man in Hamburg den Hintern.
Heute ist allerdings “Moin” allgemein üblicher. Das bedeutet wörtlich „guten“, was sich auf alle Tageszeiten beziehen kann.
Eine mitgemacht habe ich bisher nur mit auswärtigen Besuchern.
Eine große Rundfahrt dauert ca. eine Stunde und man fährt auf dem Wasser in einer Barkasse an einigen Sehenswürdigkeiten der Speicherstadt und des Hafens entlang. Inbegriffen ist außerdem meist die ‘Durchfahrt’ durch eine echte Schleuse und ununterbrochenes Gerede durch den Kapitän. Wenn er gut drauf ist, erzählt er gute Witze, wenn es eine weniger gute Fahrt ist, hört man nur unverständliches Geschnarre durch die Lautsprecher.
Mein Fazit dazu: Kann man machen, muß man aber nicht. Ist mit Auswärtigen ab und an ganz lustig!
Wer sich das Gequatsche und die ca. 15 Euro sparen will, kann auch einfach mit den HVV-Fähren der Linie 62 von Sandhöft (U-Baumwall – Speicherstadt) bis ganz nach Finkenwerder fahren. Dauert mindestens genauso lange, kostet aber nix extra (wenn man z.B. eh eine Tages- oder Monatskarte hat).
gibt es in Hamburg seltener, als gemeinhin angenommen. Genauer gesagt, empfinde ich das Wetter als schlecht erst dann, wenn es mal richtig einen Tag über nur regnet. Oder sich die Wolken durch eine schöne Grauzeichnung auszeichnen.
Dieses typisch hamburgische Backwerk soll es angeblich tatsächlich nur in Hamburg geben – ein echter Verlust für Restdeutschland!
Leckeres Plundergebäck – wenn richtig gemacht dann: Oben kross, unten klebrig, innen saftig und zimtig!
Ganz Perverse bestreichen es noch zusätzlich mit Butter. Viele Bäcker bieten auch Varianten mit Rosinen, Streuseln oder Schokolade an. Ich steh allerdings nur auf das Original!
Die besten Franzbrötchen die ich bisher in Hamburg finden konnte gibt es zum einen in der Konditorei Peukert in der Fruchtallee (Nähe U-Bahn Emilienstrasse) und bei “Die kleine Konditorei” (Osterstraße / Ecke Methfesselstrasse und Luttherothstraße / Ecke Heußweg)
Ist so etwas wie ein liebevoller Dummkopf. Wird auch oft für jemanden verwendet, der in dem Moment ein wenig durcheinander ist.
Da hab ich mich aber ganz schön vertüddlet, meint ich habe mich verzettelt.
Oder mach doch nicht so´n Tüddelkram. Damit wird zum Ausdruck gebracht, dass man sich nicht verzetteln sollte.
Wenn man auf der Speisekarte Wurzel findet, sind das nicht die Wurzel eines Strauches oder einer Blume, sondern Mohrrüben.
Wat fürn Tinnef- zu deutsch:
Was fürn Blödsinn oder auch Schwachsinn
