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Currywurst bringt man deutschlandweit meist eher mit dem Ruhrpott oder Berlin in Verbindung – doch nicht erst seit Uwe Timms Erfolgsroman “Die Entdeckung der Currywurst” landesweit Einzug in den Deutschunterricht hält, ist Hamburg in den scharfen Snack verliebt und streitet sich auch bisweilen um Schärfe, Qualität und andere Kriterien.
Wo gibt es sie denn nun, die beste Currywurst der Stadt?
Eine rein subjektive Auswahl:
Fast schon grotesk zeigt sich der Wettstreit am “Grünen Jäger” – genau zwischen Schanze und St. Pauli: Direkt nebeneinander konkurrieren zwei Imbisse um die Gunst der Kunden und auch darum, wer das Original ist. Ich habe bisher kein Vergleichsessen gemacht, weiss aber wohl: Jürgen Vogel und Olli Dittrich gehen immer zu “Beim Schorsch” (Mo – Fr bis 1:30 Uhr, Sa bis 1 Uhr).
Ich persönlich gehe meist ca. 200 Meter weiter für eine Currywurst: Schmitt Foxy Food am Schulterblatt / Ecke Susannenstraße nennt das Ding Wuchtbrumme, macht die leckere Wurst auf Wunsch auch in Bio oder Wildschwein und gibt gratis so viele knusprige Miniroggenbrötchen zur Selbstbedienung aus dem Korb, wie man braucht, um die leckere Sauce aufzustippen. Das geht auch in den Filialen in Winterhude (Hudtwalckerstraße), Innenstadt (Gertrudenstraße) und Ottensen (Bahrenfelder Straße) – allerdings unterschiedlich lange…
Wer sicher gehen will, auch spät in der Nacht noch bestens versorgt zu sein, dem sei daher der Curry Club an der Esplanade (Innenstadt, zwischen Gänsemarkt und Dammtorbahnhof, U1 Stephansplatz) empfohlen: Im edlen Ambiente mit Kronleuchter gibts am Wochenende (Fr/Sa) lecker Currywurst bis 4 Uhr morgens (Montag bis Donnerstag immerhin bis 24 Uhr).
Wer sich mal wieder in die Innenstadt verirrt und nach dem fünften H&M vom Hunger geplagt ist, sollte einen der “Mö-Grills” in der Mönckebergstraße heimsuchen. Die beste und schnellste Adresse für Currywurst im Zentrum hilft über so manches hinweg.
Lecker und freundlich im Univiertel (Grindelallee): Curry-Grindel – mit feiner oder grober Bratwurst, unterschiedlichen Schärfegraden, wahlweise frischen Zwiebeln – doch leider nur bis 21 Uhr, samstags sogar nur bis 19 Uhr und sonntags gar nicht…. schade, warum eigentlich?
Noch nicht erprobt aber ebenfalls angeblich sehr empfehlenswert:
Curry Pirates, Barmbek, Mozartstr. 2 (Mo-Sa bis 21:30 Uhr)
Curry Queen, Eppendorf, Erikastr. 50 (Mo-Sa bis 22 Uhr)
Currywurst und Liebe zum Nachlesen:
Die Straße liegt jenseits von Cremon und Grimm im Stadtteil Altstadt direkt am Nikolaifleet. Sie verläuft von der Willy-Brandt-Straße zur Straße Kajen und stellt somit eine Verbindung zwischen dem Viertel rund um das Rathaus und der Speicherstadt beziehungsweise Hafencity dar. Die Straße ist größtenteils Fußgängerzone.
Die Bürgerhäuser in der Deichstraße stehe, wie der Name schon sagt auf einem Deich. Diese Häuser gehören zu den Ältesten der Stadt.
Nach einem Bummel durch die Deichstraße kann man sich sich im Sommer gut auf einen der allein gelassenen Bootsanleger am Nikolaifleet legen und die Abendsonne bei einem romantischen Picknick genießen.
Mein Gastrotipp für die Deichstraße ist einmal der “Kartoffelkeller“, in dem man in guter Hamburger Atmosphäre, das eine oder andere Kartoffelgericht genießen und anschließen mit dem traditionellen Kartoffelschnaps begießen kann.
Mein zweiter Tipp ist das bretonische Restaurant. Dieses Restaurant wartet mit leckeren originalen Speisen aus der Bretagne. ” Ti Breizh” heißt das Restaurant.
Bei beiden Restaurants sollte man jedoch reservieren.
Hamburg ist die Stadt mit der höchsten Restaurantdichte, die ich kenne. Wo geht man hin, wenn einen der Hunger jedoch irgendwann zu äußerst später Stunde überfällt?
Auch dafür ist gesorgt:
Auf St. Pauli ist es natürlich besonders leicht. Die fleissigen Damen in der “Kleinen Pause” in der Wohlwillstraße 37 zum Beispiel brutzeln bis nachts um 1 (am Wochenende bis 3 Uhr) Burger, Schnitzel und anderes. Auch der Lucullus Imbiss an der Ecke zur Davidstraße serviert vernünftige Würstchen bis in die frühen Morgenstunden.
Wer es weniger Imbisslike haben möchte aber dennoch auf deftiges in großen Größen steht, dem sei das Erikas Eck am Schlachthof (Sternstraße 98) empfohlen. Dort gibt es die ganze Nacht warme Küche – von 17 Uhr bis 14 Uhr (am Wochenende bis 9 Uhr morgens) – das sind so seltsame Öffnungszeiten, dass man erst mal drüber nachdenken muss… einfach nur merken: Die ganze Nacht offen!
In der Schanze hat das La Sepia bis 3 Uhr morgens geöffnet und serviert auch nach Mitternacht gerne noch klasse Fischgerichte (Schulterblatt 36).
Nahe der Innenstadt ist das “Gestern & heute” (Kaiser-Wilhelm-Straße 55) beliebter Anlaufpunkt auch bei Taxifahrern – es hat rund um die Uhr geöffnet (mich aber kulinarisch nicht wirklich überzeugt).
In Hamburgs Norden gibt es dafür gleich zwei gute Anlaufpunkte: Nahe dem Bahnhof Barmbek hat das “Oktober” (Wiesendamm 10) noch bis 4 Uhr morgens ein Herz für Nachtschwärmer obwohl es bereits um 8 Uhr morgens öffnet – Filialen davon auch in Harburg und Bergedorf.

Am S-Bahnhof Rübenkamp – Nähe City Nord – erwartet auch das gemütliche Schachcafe Hungrige bis tief in die Nacht, am Wochenende sogar durchgehend noch gerne mit deftigen Bratkartoffeln und anderen Leckereien. Schöner Biergarten im Sommer – vor allem weil man dort keine Nachbarn stört und recht lange draußen sitzen kann.
Ebenfalls noch erwähnt sei das “Zwick” in Pöseldorf (Harvestehude, Nahe Alster, Mittelweg 121 b), wo die Küche bis immerhin 0:00 Uhr klasse Steaks und mehr auf den Tisch bringt.
Das Frühstück zählt zu den Grundlagen eines jeden Tages und ist deshalb für jeden von uns wichtig. Aber wollen wir immer nur zu Hause frühstücken ?
Für diejenigen von uns, die das Frühstück gerne auch mal außerhalb zu sich nehmen, anbei ein paar Tipps, wo man das in Hamburg am schönsten kann.
In dem von uns schon beschrieben Stadtteil Eimsbüttel/ Altona im Schanzenviertel gibt es viele Portugiesen bei dem man nicht nur einen “Galao” bekommt, sondern auch leckere Croissants, die mit vielen leckeren Sachen belegt sind. Dort bekommen auch die Süßen unter uns leckere Natas.
Neben den viele Portugiesen im Schanzenviertel findet man auch andere schönes Cafés.
Zum Beispiel:
- das “Kaffee unter den Linden”. In der Juliusstraße 16, 22769 Hamburg
Hier bekommt man unter der Woche bis 12.00 Uhr garantiert ein leckeres Frühstück
In Ottensen findet man viele schöne kleine Cafés, wo man gemütlich sitzen kann und seinen leckeren Milchkaffee schlürfen kann und ein gutes leckeres Frühstück zu sich nehmen kann.
Dort findet man z.B.:
- “Mary Sol” in der Ottensener Hauptstraße
- “Warenwirtschaft” Große Brunnenstr. 141, (Ecke Friedensallee)
In Eimsbüttel geht man z.B. gerne zu:
- “Café Strauß” in der Wiesenstr. 46, 20255 Hamburg
- “Speisekammer” im Weidenstieg
